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Ehefrau aus verletzter „Mannesehre“ ermordet: Lebenslang

Aachen. Ein Deutsch-Iraker, der seine Frau aus vermeintlich verletzter „Mannesehre“ erstochen hat, ist in Aachen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Mann hatte die von ihm getrennte Frau mit mehr als 100 Hieb- und Stichverletzungen getötet. Angesichts des Tatbildes mit einem lang andauernden Tötungsprozess sei eine Strafaussetzung nach 15 Jahren unangemessen, befanden die Richter am Aachener Landgericht und stellten am Dienstag die besondere Schwere der Schuld fest. Die Verteidigung hatte 13 Jahre Haft wegen Totschlags gefordert.

Ehefrau aus verletzter „Mannesehre“ ermordet: Lebenslang

Das Justizzentrum mit dem Landgericht, in Aachen. Foto: Oliver Berg/Archiv

Nachdem die getrennt lebende Frau einen Neuanfang abgelehnt hatte, fuhr der Mann Anfang Dezember in der Absicht nach Aachen, seine Frau zu töten, wie die Richter feststellten. In seiner Selbstgerechtigkeit habe er die „Mannesehre“ wiederherstellen wollen. Seine drei, zehn und elf Jahre alten Kinder, die ihm die Haustür öffneten, schickte er weg. Als seine Frau ihm die Wohnungstür nicht öffnete, verschaffte er sich mit Gewalt Zutritt, schlug seine wehrlose Frau, und stach laut Gericht mit dem Küchenmesser auf sie ein. Die Frau verblutete.

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