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Ehefrau schwer verletzt: Angeklagter bereut die Tat

In einem Supermarkt in Münster attackiert ein Mann seine als Kassiererin arbeitende Ehefrau. Er schlägt ihr laut Anklage eine Eisenstange auf den Kopf und verletzt sie schwer. Zu Prozessbeginn zeigt er Reue.

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Münster

, 09.03.2018
Ehefrau schwer verletzt: Angeklagter bereut die Tat

Landgericht Münster. Foto: Caroline Seidel/Archiv

Nach einem mutmaßlichen Eisenstangenangriff auf seine Frau hat ein 56-jähriger Deutscher am Freitag vor Gericht Reue gezeigt. Die Tat tue ihm leid, sagte er zum Auftakt seines Prozesses wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Münster. Er biete seiner Frau ein Schmerzensgeld von 15 000 Euro an.

Die Tat hatte sich im Oktober 2017 in einem Supermarkt in Münster ereignet. Laut Anklage näherte sich der Mann seiner als Kassiererin arbeitenden Frau von hinten und schlug ihr ohne Vorwarnung mit einer Eisenstange auf den Kopf. Das Opfer erlitt einen Schädelbruch, der Angeklagte konnte nach kurzer Flucht von der Polizei gefasst werden. Vor Gericht bestätigte der 56-Jährige, dass er der Mann sei, der von der Überwachungskamera des Supermarktes gefilmt worden war. Er habe jedoch zu keiner Zeit vorgehabt, seine Frau zu töten.

Das Ehepaar soll sich wenige Monate vor der Bluttat nach zwölf gemeinsamen Jahren getrennt haben. Der Mann sei zuletzt immer aggressiver geworden und habe seiner Frau immer wieder Gewalt angedroht, hieß es. Für den Prozess hat das Landgericht Münster noch weitere vier Verhandlungstage bis Anfang April angesetzt.