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Ehrenamtliche Helfer des DRK betreuen Flüchtlinge

Über 24 Stunden

Sie gaben Essen, Kleider und Artikel für den Pflegebedarf aus und standen als Sanitäter zur Verfügung: Von Montag bis gestern Nachmittag, 1. Oktober, waren über 30 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis in der Nachbarstadt Bochum im Einsatz.

WITTEN/BOCHUM

von Maurice Reding

, 01.10.2014
Ehrenamtliche Helfer des DRK betreuen Flüchtlinge

Die Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes und des Verpflegungstrupps kümmern sich um die Flüchtlinge.

Unter der Leitung des Wittener Lehrrettungsassistenten Holger Schemionek betreuten sie dort insgesamt 150 Flüchtlinge in einer Notunterkunft in der Bochumer Lewackerschule. Schemionek hatte als Zugführer die DRK-Einsatzleitung übernommen. Damit war er zugleich für seine Helfer und in enger Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Arnsberg auch für die asylsuchenden Menschen verantwortlich, denen die Gruppe zur Seite stand.

„Die Ehrenamtlichen bringen sich vielfältig ein, leisten Erste-Hilfe, übernehmen medizinische und ärztliche Hilfeleistungen und sorgen im Betreuungsdienst für eine ganzheitliche Versorgung“, berichtet er. Die Menschen in der Notunterkunft seien jedenfalls mit der Arbeit der DRK-Helfer zufrieden. „Sie sind ja auch schon seit zwei Wochen da. Die Stimmung ist positiv“, beschrieb Schemionek die Situation. Für die Wittener Rotkreuzler war der Einsatz in Bochum bereits der zweite Auftrag in der Flüchtlingshilfe innerhalb von wenigen Tagen.

Ein weiterer ist bereits geplant: „Am Montag, 6. Oktober, werden erneut 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte in einer Notaufnahmeeinrichtung im ostwestfälischen Stukenbrock die Versorgung von etwa 400 Asylsuchenden übernehmen“, künddigt Wilm Ossenberg-Franzes, Vorstand des Wittener DRK-Kreisverbandes, an. Auch für erfahrene Helfer sei das keine leichte Angelegenheit. Dass ein mehr als 24 Stunden dauernder Einsatz an den Kräften zehrt, kann auch Holger Schemionek nur bestätigen: „Es ist natürlich anstrengend, aber bis jetzt verläuft alles sehr erfolgreich.“

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