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Ehrwürdiger Besuch in Bochum

Nuntius in Stiepel

Hohen Besuch feierte Bochum am Wochenende. Der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset hatte sich angemeldet, um das Zisterzienserkloster in Stiepel zu besuchen.

BOCHUM

von Von Verena Halten

, 03.06.2012
Ehrwürdiger Besuch in Bochum

Denn der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset hatte sich angemeldet, um das Zisterzienserkloster in Stiepel zu besuchen.

Natürlich nutzte man die Chance, um den Nuntius am Samstag in das goldene Gästebuch der Stadt aufzunehmen. Dies geschah im Rahmen eines Empfanges im Gemeindesaal der katholischen Gemeinde Heilige Familie. „Wir sind stolz, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset als Gast willkommen heißen zu dürfen“, sagte Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz sichtlich erfreut. Versammelt hatten sich neben der OB auch der Stadtdechant Dietmar Schmidt und Pfarrer Norbert Humberg.

Aber natürlich durften auch Vertreter des Zisterzienserklosters Stiepel, der Heimkehrer-Dankeskirche, des Bundes der Eichsfelder Vereine und der Politik nicht fehlen. Doch nicht nur Gäste wie NRWs Landtagspräsidentin Carina Gödecke verschlug es in den Gemeindesaal. Auch so manches Gemeindemitglied spähte neugierig in den Raum und wurde vom Nuntius herzlich empfangen. Überhaupt bestach der Nuntius, der stolz darauf ist als „Vertreter des Heiligen Vaters“ agieren zu dürfen und seinen Besuch in Bochum nach eigenen Aussagen „sehr genoss“, durch die Nähe zu den anwesenden Menschen. Denn nach einigen Reden im Gemeindesaal ging es gemeinsam zu einer Festmesse in die Heimkehrer-Dankeskirche. Dort warteten zahlreiche Gemeindemitglieder, um den Nuntius zu begrüßen. „Das hätte ich so nicht erwartet“, sagte Else S. aufgeregt. Die Altenbochumerin war wegen dem hohen Besuch extra nach Weitmar gekommen.

Im Gottesdienst ging es unter anderem um die Heilige Familie und um die Heimkehrer aus Ägypten. Aber auch hier teilte der ehrwürdige Erzbischof liebevolle Worte über die Stadt, die ihn so herzlich empfangen hat. Und er verriet, dass sie ihn ein wenig an seine Heimatstadt Estavayer-le-Lac in der Schweiz erinnert.