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Eigenes Konto kann Kinder zum Sparen anregen

Berlin. Taschengeld, Geburtstag und Co.: Kinder bekommen auch schon Geld-Geschenke. Unter Umständen kann dann ein eigenes Konto effektiv sein. Was gilt es dabei zu beachten?

Eigenes Konto kann Kinder zum Sparen anregen

Kinder stecken ihr Taschengeld häufig in die Spardose. Ab einem gewissen Alter kann auch ein eigenes Konto sinnvoll sein. Foto: Jens Kalaene

Für das wöchentliche Taschengeld leistet das Sparschwein im Regal gute Dienste. Hat sich dort ein größerer Betrag angesammelt oder gibt es ein Geldgeschenk von der Oma oder dem Onkel, kann ein eigenes Konto für das Kind sinnvoll sein. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Banken hin.

„Das Kind hat den Anreiz, Geld zurückzulegen“, sagt Anne van Dülmen, Pressesprecherin des Bundesverbandes Deutscher Banken. Wer etwas auf die hohe Kante legt, könne sich irgendwann auch größere Wünsche erfüllen. Sparkonten gibt es laut dem Verband für alle Altersstufen, ein eigenes Kinderkonto frühestens ab sieben Jahren. Dann gilt ein Kind laut Gesetz als beschränkt geschäftsfähig.

Bis zur Volljährigkeit tragen die Eltern die Verantwortung und dürfen auch festlegen, ob das Kind zum Beispiel eine Bankkundenkarte haben darf. Konten Minderjähriger werden ausschließlich auf Guthabenbasis geführt, erklärt van Dülmen. In den Dispo könne das Konto also nicht rutschen.

Eltern sollten sich über die jeweiligen Konditionen der Banken informieren, zum Beispiel im Hinblick auf mögliche Zinsen oder Gebühren. Ein Kinderkonto kann auch Steuern sparen: Kindern stehen für ihre Kapitaleinkünfte eigene Steuerfreibeträge zu. Für große Geldgeschenke rät der Bankenverband auf jeden Fall zu einem separaten und mündelsicheren Kinderkonto. Mündelsicher ist eine Geldanlage, wenn ausgeschlossen ist, dass der Anleger einen Verlust erwirtschaftet.

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