Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Blick über den Bauzaun

APLERBECKER MARK Die Schüler der Aplerbecker-Mark-Grundschule haben eine neue spannende Pausenbeschäftigung. "Baustelle gucken" - sozusagen Bob der Baumeister live und in Farbe.

von Von Jörg Bauerfeld

, 06.12.2007

 "Gerade die Jungs stehen regelrecht Schlange, um einen Blick auf die Baustelle zu werfen", sagt Schulleiter Thomas Baumeister. Dabei ist es eben diese Baustelle, die für reichlich Enge sorgt in der Grundschule. Acht Klassen mussten wegen der Bauarbeiten (Um- und Erweiterungsbau der Schule, wir berichteten) in Container umziehen. Die stehen schön gestapelt auf dem Schulhof. Vom Lehrerzimmer aus gibt es einen prima Blick auf Baugrube und Bagger - und auf den Bauzaun, der einen weiteren Teil des ehemaligen Schulhofes abtrennt.

"Wir haben auf die Situation reagiert und verschiedene Pausenzeiten eingeführt", sagt Baumeister. So dürfen die erste und zweite Klasse zusammen toben, die dritte und vierte Klasse kommt später dran - ein Provisorium eben. Wie der Gang auf die Toilette. Die ist im Moment auch in einem Container beheimatet. "Aber wir sind froh, dass es neue Sanitäranlagen gibt", sagt Baumeister, "die alten waren ziemlich marode und nur von außen zugänglich." Die Schüler und Lehrer der Aplerbecker-Mark-Grundschule haben sich mit den Bauarbeiten arrangiert. Die provisorischen Klassenräume sind schön geschmückt, und auch der Lärm hält sich in Grenzen.

Hier helfen die zahlreichen Gespräche zwischen Bau- und Schulleitung. "Die größeren Arbeiten legen wir in den Nachmittagsbereich, in die Ferien oder führen sie am Wochenende durch", erklärt Architekt Jörg Schoenweiß.

Nur der Dreck ließe sich im Moment nicht vermeiden. Aber der Erdaushub sei fast abgeschlossen, und dann könnten die Arbeiten am Fundament des Erweiterungsbaus beginnen. Das Fundament wird im Übrigen auf über 30 Betonpfeilern ruhen, deren Tragfähigkeit heute getestet werden soll. Auch im 100 Jahre alten Schulgebäude sind erste Umbauten ersichtlich. Hier wird es aber erst richtig losgehen, wenn der Erweiterungsbau steht. Das soll im August 2008 soweit sein. Und so lange haben die Schüler beim Blick über den Bauzaun einen tollen Pausenfüller.

Schlagworte: