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"Ein Fall für zwei" war Höhepunkt

WICKEDE Ganz im Zeichen der jüngeren Pferdefreunde stand der Reitertag, zu dem der Reitclub Emscherquelle am vergangenen Wochenende auf seine Reitanlage Kohlmann an der Eichwaldstraße eingeladen hatte.

von Von Timo Lämmerhirt

, 23.10.2007

Für solch eine Veranstaltung ist der Reitclub prädestiniert, verfügt er doch über elf Schulpferde. "Das heißt, dass wir Pferde besitzen - zum Beispiel Shettland-Ponys -, auf denen Kinder bereits ab drei Jahren ihr Gefühl für das Tier bekommen können. Das hat nicht jeder Reitverein zu bieten, da die meisten eher an älteren Reitern interessiert sind. Wir können somit mit Stolz auf eine Zahl verweisen: Wir haben 350 Kinder von insgesamt 560 Mitgliedern," informierte Udo Kowitz, 2. Vorsitzender des Reitclubs Emscherquelle, über die Vorstellungen des Vereins.

Aufgrund der Nähe zu Unna kommen auch viele Mitglieder aus der Nachbarstadt. Der Tag begann mit dem Springwettbewerb der Klasse E (Einsteiger), bei dem sich die Kinder den Prüfungen stellten. An den Prüfungen nahmen die Mannschaften der Vereine Dortmund-Nordost, Massener Heide und der Emscherquelle teil.

Reiterin zu Fuß unterwegs

Ein Highlight sollte aber die Stafette "Ein Fall für Zwei" sein. Bei dieser wird zuerst ein Parcours per Pferd absolviert. Anschließend muss der Partner der Reiterin denselben Parcours zu Fuß absolvieren. Beides auf Zeit. Die beiden Zeiten werden dann anschließend addiert. Hier hatten Laura Christine Arnolds und Katharina Boehnke die Nase vorn vor Laura Spranke und Jennifer Miodek.

Weiter ging es dann mit dem Dressurreiterwettbewerb, bei dem insgesamt sieben Mannschaften an den Start gingen. Ein Lacher wurde die anschließende Ehrenrunde, die nämlich aufgrund des vollen Starterfeldes zu Fuß absolviert werden musste. Jugendwartin Tanja Spranke grinste: "Die Ehrenrunde wird normalerweise auf dem Pferd gedreht. Aber es ist einfach zu voll hier. Das finden die Mädchen jetzt gerade ziemlich doof."

Am Nachmittag standen dann Reiterwettbewerbe im Mittelpunkt, bei denen das Pferd fast nicht mitbewertet wurde. Im Vordergrund standen die Haltung im Sitz und die Anpassung an das Pferd. Die Teilnehmer waren mit den erreichten Ergebnissen zufrieden.

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