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Neue Bestattungskultur

Ein Grab für Menschen und Haustier

ESSEN/BONN Auch im Tod vereint? Gemeinschaftsgräber für Mensch und Tier - dies soll es ab kommender Woche in Essen und Braubach geben. Das Bonner Familienunternehmen Deutsche Friedhofsgesellschaft bietet dies zum ersten Mal in Deutschland an. Die Bestattung wird aber weiterhin getrennt stattfinden.

Ein Grab für Menschen und Haustier

Urnen für Tiere: Nun dürfen Menschen zusammen mit ihren Haustieren bestattet werden.

So soll ein Friedhof mit eigener Satzung am 9. Juni in Braubach bei Koblenz und am 10. Juni in Essen eröffnen, der die gemeinsame Beisetzung ermöglicht. Zu weiteren Standorten gebe es liefen bereits Gespräche. Mit der Umsetzung solcher Gemeinschaftsbestattungen ist das Unternehmen das erste deutschlandweit.

Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Bestatter, Oliver Wirthmann, sieht erkennt darin eine Veränderung der Bestattungskultur: "Die gemeinsame Bestattung unterstützt die Individualität des Verstorbenen, der mit dem Tier eng verbunden war.“ Außerdem brauche der Mensch einen Ort, an dem er trauern können - ob für Mensch oder Tier. "das Bedürfnis der Wertschätzung ist gegenüber einer anonymen Bestattung zu befürworten."

Humanbestattung im Vordergrund

Dennoch, stehe die Humanbestattung im Vordergrund, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. Deshalb würde der zeremonielle Teil auch getrennt abgehalten.

"Während die Beisetzung des Menschen in einer Kapelle abgehalten wird, hat die des Tieres einen anderen, nicht offiziellen, Ort", beschreibt Oliver Wirthmann weiter. Das Begräbnis von Mensch und Tier ist nur als Urnenbestattung möglich, erklärt Wilhelm Brandt von der Deutschen Friedhofsgesellschaft. Viele Tierliebhaber hätte bereits Urnen zu Hause stehen, die dann bei ihrer Beerdigung auch beigesetzt werden könnten.  

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