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Ein Querschnitt der Freiwilligkeit

BOCHUM Festlich ging es am Samstag im Rathaus zu, als ehrenamtliches Engagement oberbürgermeisterlich geehrt wurde.

von von Sebastian Ritscher

, 16.12.2007
Ein Querschnitt der Freiwilligkeit

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz dankte den vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

Neben Dr. Ottilie Scholz kamen auch die Fraktionsvorsitzenden, Bezirkvorsteher und der Verwaltungsvorstand, um die engagierten Helfer zu würdigen. Lobende Worte gab es von der OB, der die Freude über ehrenamtliche Tätigkeiten sichtlich anzumerken war.

"Jede Gemeinschaft lebt davon, dass sich der Einzelne freiwillig einbringt. Das lässt sich nicht einfordern", erklärte die OB, und einige dieser Freiwilligen fanden sich im Repräsentationsflur des Rathauses ein, um "eine deutliche Form der Wertschätzung" zu erhalten.

Viel unterwegs

Neben lobenden Worten gab es für die Ehrenamtlichen als schimmernde Anerkennung noch einen kleinen Silberbarren. So einheitlich die Auszeichnung war, so unterschiedlich waren die Bereiche, in denen die Helfer tätig sind. Erika BanaschekKlaus-Jürgen Gdanitz engagiert sich als ehrenamtliche Krankenschwester beim Verein "Aufsuchende Medizinische Hilfe für Wohnungslose", während Vorsitzender des "Bergmannstisches Bochum-Süd" ist, der unter anderem für die Beschilderung des bergbau-historischen Wanderweges in Dahlhausen zuständig ist.

Günter Holland Edda Kaja wurde für seine Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dahlhausen geehrt, welcher er vor 60 Jahren beitrat. wiederum engagiert sich beim Mittagstisch für Bedürftige, während Alfred Konter durch sein "unerschöpfliches Ideenpotential" auffiel. Er startete unter anderem mit seinem selbst bemalten Trabi einen Werbezug durch ganz Deutschland, um auf das Ruhrgebiet aufmerksam zu machen.

Viel unterwegs ist auch Irene KutzWilfried Möller . Die 90-Jährige ist im Augusta-Krankenhaus äußerst aktiv und ist unter anderem mit dem Bücherwagen auf den Krankenhausfluren unterwegs. Um Schriftliches geht es auch bei , wenn er sich für die Gemeinschaft einsetzt. Er bekam den schicken Silberbarren für seine Tätigkeit bei der "Langendreerer Dorfpostille", die nun schon mehr als ein viertel Jahrhundert währt.

Über mehr als vier Jahrzehnte hat Helmut Stutzmann Herbert Weber nun schon das Wohl seiner Mitmenschen im Auge, nämlich als Schiedsmann. wiederum fiel als einer der Gründer der Bochumer Niederlassung der Opferhilfsorganisation "Weißer Ring" auf. Für kulturelles Engagement bekam die künstlerische Leiterin von Theater Total, Barbara Wollrath-Kramer, ihre Ehrung.

Freunde Sheffields

Kultur will übrigens auch Monika Wulfhorst-Werner des Menschen näher bringen - zumindest die Englische. Sie ist die Vorsitzende des Vereins "Freunde Sheffields". International geht es auch bei Heinz Zimmer zu. Tätig im Kanu-Club-Wiking war er dafür zuständig, dass die Internationale Kanu-Regatta an den Kemnader See kam.

Zwar abwesend, aber keineswegs vergessen war Lothar Hesse , der zur Behindertensportabteilung des TV Wattenscheids gehört. So unterschiedlich ihre Aufgaben, so einig waren sich fast alle Geehrten, dass die erhaltene Auszeichnung keineswegs ihnen allein gebühren würde. Denn helfen tun mehr Menschen, als man manchmal denkt.