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Ein Schwätzchen im Laden: Kirchderne hofft auf CAP-Markt

KIRCHDERNE Durch das Abwandern von Lebensmittelmärkten entstehen Versorgungslücken besonders für ältere, nicht mehr so mobile Bürger. Ein Lied davon singen können die 4000 Kirchderner, die nur noch einen Schlecker im Ort vorfinden. Es besteht aber Hoffnung, dass sich ein CAP-Markt ansiedelt.

von Von Uwe Brodersen

, 08.08.2008

CAP kommt von Handicap: Die Märkte sollen die Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen verbessern. Mit CAP finden sie einen Arbeitsplatz außerhalb der Werkstatt. In Kooperation mit der ARGE sollen auch Arbeitslose einen Job bei CAP erhalten. Sozialdemokraten aus Rat und Bezirksvertretung informierten sich jetzt vor Ort bei Werner Bracht vom Diakonischen Werk Dortmund.  Dieser teilte ihnen mit, dass zurzeit geprüft werde, einen CAP-Supermarkt mit einer Verkaufsfläche von mindestens 500 Quadratfläche in Dortmund einzurichten.

Gebe es dafür grünes Licht, so sei der Weg frei für kleinere Kompaktmärkte oder mobile Geschäfte, die zwei- bis dreimal in der Woche die Zielorte ansteuern. Einer der Standorte für einen solchen kleinen Laden könnte Kirchderne sein. Voraussetzung sind geeignete Räume.

Kirchderne braucht dringend einen solchen Markt: SPD-Ratsvertreter Bruno Schreurs machte darauf aufmerksam, dass Kirchderne ein "Notstandsgebiet" in Sachen Nahversorgung sei. Vor allem die über 30 Prozent Senioren litten sehr unter den fehlenden Einkaufsmöglichkeiten. "Außerdem möchten sie nicht nur einkaufen, sondern sich dabei auch unterhalten und Neuigkeiten erfahren. So ein Laden ist ein sozialer Kristallisationspunkt."Mögliche Realisierung in 2009

Zurzeit werde ein Gutachten erstellt, zu dem auch eine genaue Analyse des konkurrierenden Umfelds gehöre, so Werner Bracht. Sei das Konzept umsetzbar, so könne der große Supermarkt im Frühjahr oder Sommer 2009 stehen, der Laden in Kirchderne spät in 2009.

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