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Shuttle umgekippt

Ein Tote bei schwerem Busunfall im Münsterland

Tecklenburg Bei einem Busunfall im münsterländischen Tecklenburg ist am Sonntag eine Frau (61) aus Osnabrück ums Leben gekommen. Der voll besetzte Shuttle-Bus war aus noch ungeklärter Ursache auf einer Landstraße von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Es gibt viele Verletzte.

Ein Tote bei schwerem Busunfall im Münsterland

Ein verunfallter Bus liegt am bei Tecklenburg in einem Feld neben der Straße. Aus noch ungeklärter Ursache war der voll besetzte Bus von der Landstraße abgekommen und auf die Seite gekippt. Ein Fahrgast kam ums Leben, mehrere wurden teilweise schwer verletzt.

Der Pendelbus sollte Teilnehmer einer kirchlichen Großveranstaltung von einem Parkplatz im Ortsteil Ledde nach Tecklenburg bringen. Insgesamt waren 77 Menschen an Bord, als der Bus aus noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf die Seite kippte. Über die Ursache des Unfalls könne noch nichts gesagt werden, die Auswertungen liefen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend.

Am Steuer saß eine 53 Jahre alte Busfahrerin. Sie blieb unverletzt. Unter den Insassen waren auch drei Kinder und zwei Jugendliche, wie die Polizei berichtete. Sie kamen ebenfalls ohne Verletzungen davon.

In Tecklenburg feierten am Sonntag die Evangelischen Kirchenkreise Münster, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Tecklenburg ein Fest aus Anlass des 500. Jahrestages der Reformation.

Rettungskräfte waren schnell am Unfallort

Die ersten Notrufe waren um 10.41 Uhr eingegangen. Wegen der Großveranstaltung im benachbarten Tecklenburg seien sehr viele Rettungskräfte in der Nähe gewesen und hätten den Unfallort schnell erreichen können, sagte Kreissprecherin Kirsten Weßling.

Sieben Notärzte und 17 Notfallseelsorger waren vor Ort. Auch zwei Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. In einer Schule wurde ein Betreuungsplatz eingerichtet. Der Bus wurde am Nachmittag geborgen und von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Hinweise auf technische Mängel seien zunächst nicht gefunden worden, so der Polizeisprecher. 

von dpa

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