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VfL in Leipzig

Ein Treffen auf gleicher Ebene

BOCHUM Die von Cheftrainer Peter Neururer in dieser Saison schon häufiger zitierte "gefühlte Bundesliga" lässt sich auch für den Auftritt des VfL Bochum am Freitag bei RB Leipzig begrifflich und atmosphärisch verwenden.

Ein Treffen auf gleicher Ebene

Mikael Forssell und Patrick Fabian (v.l.) sind mit dem VfL Bochum bei RB Leipzig zu Gast.

Aufsteiger RB Leipzig erwartet nämlich mehr als 30 000 Zuschauer in den Red-Bull-Arena und angesichts der Tabellenkonstellation darf man berechtigt von einem Top-Spiel in der Liga sprechen. Peter Neururer würde sich nicht wundern, wenn für RB Leipzig der direkte Weg von der 3. Liga in die erste Bundesliga führen würde. Schon vor Saisonbeginn hatte der VfL-Trainer die Sachsen auf der Rechnung, als es in einer Umfrage darum ging, mögliche Kandidaten für den Aufstieg zu benennen. „Leipzig verfügt über einen sehr gut aufgestellten Kader, hat herausragende Kräfte in der Mannschaft und wird sich mit der Favoritenrolle anfreunden müssen. Schließlich sind sie im eigenen Stadion auch noch ungeschlagen“, schildert Bochums Trainer, der mit seinen Fußballer die Herausforderung annehmen wird. „Es gibt auch noch einige Mannschaften in der Liga, die vor Leipzig stehen. Ich denke, dass wir uns mit ihnen auf gleicher Ebene bewegen. Und das ist aus unserer Sicht wirklich ordentlich.“ Neururer geht davon aus, dass „unsere Abwehrkette viel Arbeit bekommen wird.“ Deshalb ist er froh, dass Abwehrchef Jan Simunek auch das Abschlusstraining am Donnerstagvormittag ohne gravierende Probleme überstand und wieder in die Startformation zurückkehrt. Für Linksverteidiger Timo Perthel kommt der Einsatz jedoch noch zu früh. Perthel wird erneut von Fabian Holthaus vertreten. „Fabian ist aktueller U20-Nationalspieler und U19-Europameister. Der kann diese Position auf jeden Fall ausfüllen“, unterstützt der Trainer sein Talent. Was Timo Perthel betrifft, hofft Neururer, dass er am kommenden Dienstag im DFB-Pokalspiel bei Dynamo Dresden wieder zur Verfügung steht. Rückkehrer Jan Simunek freut sich unterdessen nicht nur wegen seines Comebacks auf das Spiel in Leipzig. „Das wird eine große Aufgabe für uns. Aber ich spiele sowieso lieber gegen starke Gegner, als gegen Mannschaften, die man gerne auf die leichte Schulter nimmt. Das wird uns in Leipzig nicht passieren.“

Zu der immer wieder kontrovers geführten Diskussion über den steilen Aufstieg des Klubs mit den unbegrenzten Möglichkeiten, hat Jan Simunek seine eigene Meinung. „Natürlich ist das ein schwieriges Thema. Aber ich habe auch schon beim VfL Wolfsburg unter Vertrag gestanden. Dahinter steht der VW-Konzern und regelt auch alles Finanzielle. Ohne diese großen Sponsoren kann ein hohes Qualitätsniveau in den Ligen nur schwer gehalten werden.“

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