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Eine K-Frage bleibt noch

VfL im Pokal

BOCHUM. Die erste K-Frage, nämlich die nach dem neuen Kapitän, ist beantwortet. Es gibt aber eine weitere K-Frage. Die Antwort darauf gibt es am frühen Sonntagabend.

von Von Uli Kienel

, 13.08.2010
Eine K-Frage bleibt noch

Giovanni Federico wird in Friedhelm Funkels Start-Elf stehen.

Die Frage lautet: Wie stark sind die K ickers? Das werden die VfL-Fußballer am Sonntag in Offenbach in der ersten Hauptrunde des DFB-Vereinspokals herausfinden und ihren Fans dann eine hoffentlich zufriedenstellende Lösung anbieten.

Was seine Mannschaft auf dem Bieberer Berg erwartet, hat Funkel mehrfach selbst gesehen und von seinem Team beobachten lassen. "Die Kickers sind physisch ausgesprochen präsent, spielen körperbetonten Fußball und sind bei Standardsituationen brandgefährlich. Wir sollten deshalb dafür sorgen, dass wir sie erst gar nicht ins Spiel kommen lassen."

Was das Personal betrifft, gibt es auf der einen oder anderen Position noch Klärungsbedarf. Beispielsweise hinten rechts, wo Marc Pfertzel oder Björn Kopplin für einen Einsatz in Frage kommen und Funkel womöglich dem erfahreneren Pfertzel den Vorzug geben wird. Vorne gilt Chong Tese als gesetzt, von Funkels bevorzugtem System wird schließlich abhängen, ob Federico auf der rechten Außenbahn spielt oder unmittelbar hinter dem Koreaner die Fäden zieht.

Zum dritten Mal in den letzten sieben Jahren tritt Trainer Friedhelm Funkel mit seinen Mannschaften im Pokal in Offenbach an. Zweimal setzte er sich mit der Eintracht beim ewigen Rivalen durch, jetzt plant er mit dem VfL das dritte Erfolgserlebnis. Was seine Mannschaft zusätzlich anspornen soll, formuliert Bochums Trainer so: "Es ist unglaublich schön, im Pokal weit zu kommen. Nach Möglichkeit bis nach Berlin." Definitiv nicht zur Verfügung steht Mirkan Aydin, von dessen Fußverletzung jetzt eine Kernspin-Aufnahme gemacht werden soll. Am Freitag fehlte Matias Concha wegen Nackenbeschwerden beim Training. Die Entscheidung, ob er zum Kader gehört, fällt heute beim Abschlusstraining. Der VfL hat das Main Plaza Hotel in Frankfurt als Quartier vor dem DFB-Pokalspiel gewählt. "Das ist das Heimspielhotel der Eintracht", erklärte Friedhelm Funkel, "normalerweise ist das für den VfL zu teuer, aber wir konnten da zu wirklich freundschaftlichen Konditionen unterkommen."