Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Eine Klappe für das Baby

Eine Klappe für das Baby

Die Babyklappe von innen: ein Kissen, ein Bettchen, ein Brief mit vielen Infos für die Mutter und im Hintergrund das Fenster, durch das sie das Baby hereinlegen kann.(A) instenberg Foto: Foto: Instenberg

Castrop. Es gibt schlimme Situationen im Leben. So schlimme, dass sich Mütter dazu entscheiden, ihr Baby abzugeben. Im Castroper St.-Rochus-Hospital gibt es dafür Hilfestellung, damit dem Baby nichts passiert.

Wenn eine Mutter ein Kind bekommt, dann ist das ohnehin schon eine Ausnahmesituation. Denn rund um die Geburt ist vieles im Leben plötzlich ganz anders. Mütter sind nervös, weil sie nicht genau wissen, was sie bei der Geburt erwartet. Und viele wissen auch nicht, wie das Leben mit dem Baby wird – vor allem, wenn es das erste Kind ist. Aber es kann noch schlimmer kommen, dann nämlich, wenn eine Mutter davon überzeugt ist, dass sie das mit dem Baby nicht schafft. Das glauben viele Mütter und die meisten schaffen es auch, aber in ganz großen Ausnahmefällen passiert etwas furchtbares: Die Mama ist so überfordert, dass sie ganz kurz nach der Geburt ihr Baby nicht mehr versorgen will und kann. Es gab schon Fälle, in denen Babys dann einfach irgendwohin gebracht wurden und sterben mussten, weil niemand sie fütterte. Zum Glück gibt es seit nun zehn Jahren die Babyklappe am Rochus: Das ist ein Fenster, das man von außen öffnen kann und hinter dem ein warmes und sauberes Babybettchen steht. Da herein kann eine Mutter das Baby legen und dann kümmern sich sofort Krankenschwestern darum.

Gut, dass das in den zehn Jahren, seit es die Klappe gibt, aber erst zweimal vorgekommen ist. Tobias Weckenbrock

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

KINA Castrop-Rauxel

Fische schnappen nach Luft

Frohlinde. In der Nachbarschaft des Golfclubs in Frohlinde trifft sich eine Gruppe von acht oder neun Frauen, die dort regelmäßig mit ihren Hunden spazieren gehen. Die Frauen haben über einen Zeitraum von über zwei Wochen beobachtet, dass ein Bewässerungsteich immer weniger Wasser hat. Deshalb machen sie sich Sorgen um die Fische und andere Lebewesen. Sie haben nämlich beobachtet, dass die Karpfen in Scharen an bestimmten Ecken stehen und nach Luft schnappen. Die Frauen befürchten, dass sie ersticken. Dass die Pumpe des Teichs kaputt ist, wissen die Frauen. Aber bewässert werden die Spielbahnen auf dem Golfplatz trotzdem, dafür ist das Teichwasser auch vorgesehen. Es kommt halt nur kein Nachschub aus dem Brunnen. Der Platzwart, mit dem die Frauen sprachen, habe sie aber wohl nicht ernst genommen, meinen sie. Die Reparatur der Pumpe habe lange gedauert, hat jetzt der Pressekoordinator des Golfclubs gesagt. Und erklärt, jetzt komme alles wieder in Ordnung. Es sei auch kein Fisch ums Leben gekommen. Die Frauen wollen trotzdem weiter gut Acht geben und aufpassen, was passiert. Dass überhaupt Fische und sogar Schildkröten in dem Teich sind, liegt daran, dass sie ausgesetzt worden sind. Abi Schlehenkampmehr...

KINA Castrop-Rauxel

Vandalismus an Schule

Obercastrop. An der Elisabethschule sind Unbekannte in den Schulgarten eingedrungen und haben dort gewütet. Genauer: Sie haben Bretter aus Bänken gerissen und Paletten umgeworfen.mehr...

KINA Castrop-Rauxel

Schwimmenlernen ist wichtig

Castrop-Rauxel. Kleine Kinder lernen erst krabbeln, dann laufen, dann sprechen, radfahren und zwischendurch noch viele Dinge mehr. Viele dieser Dinge sind in der Entwicklung eines Babys und kleinen Kindes normal. Aber es gibt auch etwas, das ganz früher einmal überhaupt nicht normal war, weil es nur die Reichen wirklich konnten, dann immer normaler wurde, inzwischen aber wieder nicht mehr als total normal gilt: schwimmen.mehr...

KINA Castrop-Rauxel

Meditation im Selbstversuch

Habinghorst. Unser Mitarbeiter Christian Püls hat etwas ganz Besonderes gemacht: Er hat die sogenannte Zazen-Meditation ausprobiert.mehr...

KINA Castrop-Rauxel

Zu viel Müll im Erin-Park

Castrop-Rauxel. Der Erinpark, auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Erin, ist ein Erholungs- und Gewerbepark. Das heißt, die Menschen können dort spazieren gehen und entspannen, aber es gibt dort auch Firmen.mehr...

KINA Castrop-Rauxel

Streit um Zirkus-Raubtiere

Castrop-Rauxel. Zu einem richtigen Zirkus gehören ein Zelt, Wohnwagen, Clowns, Akrobaten und Tiere. Das war früher so, ist meistens heute auch noch so. Beim Moskauer Circus, der jetzt am Europlatz seine Zelte aufbaut und ab Donnerstag neun Vorstellungen gibt, gehören fünf Tiger, drei weiße und zwei „normale“ bengalische, dazu. Das verärgert einige Leute, die sagen, dass solche Raubtiere nicht in Zirkusse und damit kleine Gehege gesperrt gehören.mehr...