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Einsatz für Nordkirchen

Einsatz für Nordkirchen

Bürgermeister Dietmar Bergmann mit zwei Mitarbeiterinnen vom Quartiersmanagement Nordkirchen, Sofie Eichner (M.) und Anne Behlau.Laouari Foto: Foto: Karim Laouari

Nordkirchen. Die Gemeinde Nordkirchen soll ein Ort sein, in dem sich alle Menschen wohlfühlen und in dem alle die gleichen Möglichkeiten haben. Das wünscht sich zum Beispiel die Verwaltung, also die Mitarbeiter im Rathaus. Chef im Rathaus ist Bürgermeister Dietmar Bergmann. Um das Angebot für alle Nordkirchener zu verbessern, haben die Verwaltung, die Kinderheilstätte und die Caritaswerkstatt vor zwei Jahren ein sogenanntes Quartiersmanagement eingerichtet. Ein Quartier nennt man einen festen Bereich in einer Stadt oder einer Gemeinde. Und Manager sind Menschen, die einen Überblick über eine bestimmte Sache haben – zum Beispiel über ein Quartier. Die Mitarbeiter des Quartiersmanagements sind ausgebildete Stadtplaner oder Geographen. In Nordkirchen beschäftigen sie sich bei allen Themen immer mit der Inklusion und der Frage: „Kann jeder bei allem mitmachen?“ Haben also zum Beispiel Menschen mit Behinderung die gleichen Möglichkeiten, wie Menschen ohne Behinderung? Ein Projekt, an dem die Quartiersmanager gerade arbeiten, ist eine Ehrenamtsbörse. Da können Nordkirchener einander helfen. Leute, die Hilfe suchen, können so ganz einfach Leute finden, die ihre Hilfe anbieten.Karim Laouari

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Wie spendet man Blut?

Wenn jemand zur Blutspende kommt, müssen zuerst einige Dinge überprüft werden. Man darf zum Beispiel kein Fieber haben oder in anderer Art angeschlagen sein. Dann lehnen einen die Ärzte, die das Blut abnehmen, nämlich ab. Ist aber alles okay, geht es los: Ein halber Liter Blut wird abgepumpt. Ein durchschnittlicher erwachsener Mensch mit 70 Kilogramm hat ungefähr fünf bis sechs Liter Blut. Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und mindestens 50 Kilogramm wiegen. Kinder dürfen also kein Blut spenden. Die Blutspende erfolgt freiwillig: Jeder darf sich selbst überlegen, ob er das gerne machen möchte. Wenn man Blut spendet, zum Beispiel beim Pfarrheim St. Marien in Vinnum, kann man dort danach so viel essen, wie man möchte. Auch Schokolade. Das ist wichtig, um danach wieder fit zu werden. In Vinnum wird die Blutspende vom Deutschen Roten Kreuz durchgeführt. Anwesen sind dabei ein Arzt, ein Arzthelfer oder eine Krankenschwester aber auch viele andere, die sich zum Beispiel um die Verpflegung kümmern. Insgesamt kümmern sich 10 Menschen in Vinnum um die Blutspenden. Viele spenden dort regelmäßig Blut: in Vinnum gibt es sogar eine Ehrennadel für Personen, die zehn Mal Blut gespendet haben. Anabelle Körbelmehr...

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