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Eintracht Frankfurt

Die Frankfurter Eintracht konnte nach der ersten Hälfte der Saison ein positives Fazit ziehen. Zwar verpasste das Team von Trainer Friedhelm Funkel trotz starker Leistungen den Einzug in die dritte Runde des UEFA-Cups, doch in der Bundesliga und im DFB-Pokal lief für die Hessen alles nach Plan. Nach 17 Spielen lagen die Frankfurter mit Tabellenplatz zehn im gesicherten Mittelfeld und im Pokal schaffte der Vorjahresfinalist den Einzug ins Viertelfinale. Trotzdem zählt für die Vereinsführung nur eines: «Unser einziges Ziel in den kommenden Jahren bleibt es, die Eintracht weiter in der Bundesliga zu etablieren», stellt der Frankfurts Chef Heribert Bruchhagen klar. Da der Vorstandsvorsitzende neben Coach Funkel als Baumeister der jüngsten Aufwärtsentwicklung bei den Hessen gilt, wurde sein Vertrag vor Saisonbeginn bis 2009 verlängert.

Nachdem im Jahr eins nach dem Aufstieg lange um den Klassenerhalt gezittert werden musste, soll der Aufwärtstrend in dieser Saison fortgesetzt werden. «Natürlich wäre es schön, wenn wir uns dieses Mal vor dem 33. Spieltag retten. Wir wollen uns langsam weiterentwickeln», lautet Funkels Credo. Jede Platzierung über Rang 14 am Saisonende würde damit in Einklang stehen.

Als bisher absoluter Volltreffer erwies sich der Transfer von Naohiro Takahara. Der beim Hamburger SV als «Chancentod» verschriene Stürmer, traf für die Eintracht in der Hinrunde gleich sechs Mal ins Schwarze. Auch der griechische Nationalspieler Sotiris Kyrgiakos sorgt für zusätzliche Stabilität in der Defensive. «Er ist als Verteidiger ein Klotz», schwärmt Landsmann Ioannis Amanatidis über den Teamkollegen. Der 1,93-Hühne, der wegen eines Kreuzbandrisses nicht zu Griechenlands Europameister-Mannschaft 2004 gehörte, wurde vor Saisonbeginn ablösefrei vom Champions-League-Teilnehmer Glasgow Rangers zur Eintracht transferiert.

Ein Frankfurter freut sich ganz besonders auf den Start der Rückrunde: Jermaine Jones. Gut neun Monate nachdem der Eintracht-Kapitän wegen eines Haarrisses im Schienbein mehrfach operiert wurde, soll der 25-Jährige wieder das Offensiv-Spiel der Frankfurter beleben.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Oka Nikolov, 21 Markus Pröll, 28 Jan Zimmermann

Abwehr: 2 Patrick Ochs, 5 Aleksandar Vasoski, 16 Christoph Spycher, 22 Christopher Reinhard, 23 Marco Russ, 27 Sotirios Kirgiakos, 29 Chris, 31 Mounir Chaftar, 33 Marko Rehmer

Mittelfeld: 3 Faton Toski, 4 Christoph Preuß, 6 Michael Fink, 8 Albert Streit, 10 Markus Weissenberger, 13 Jermaine Jones, 14 Alexander Meier, 30 Benjamin Huggel

Angriff: 7 Benjamin Köhler, 9 Marcel Heller, 11 Michael Thurk, 18 Ioannis Amanatidis, 19 Naohiro Takahara

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Januar 2007)

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