Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Eintracht Frankfurt tankt Mut: 1:1 gegen Real

Frankfurt/Main (dpa) Eintracht Frankfurt hat Selbstvertrauen für den Start in die Fußball-Bundesliga getankt. Die Hessen feierten mit dem 1:1 (1:0) gegen das Star-Ensemble des spanischen Meisters Real Madrid einen Achtungserfolg.

/
Der Frankfurter Habib Bellaid (l) kämpft mit Pepe von Real Madrid um den Ball.

Frankfurts Habib Bellaid (r) erzielt das 1:0 gegen Madrids Torwart Iker Casillas.

Der Frankfurter Habib Bellaid (m) freut sich mit Mannschaftskollegen über sein Tor zum 1:0.

Madrids Trainer Bernd Schuster (r) gibt Rafael van der Vaart nach der Auswechslung einen Klapps.

Frankfurts Faton Toski (l) und Madrids Sergio Ramos fallen beim Kampf um den Ball zu Boden.

Frankfurts Torwart Nikolov (L) reicht seinem Teamkollegen Casillas von Real Madrid die Hand.

In der mit 50 800 Zuschauern ausverkauften Commerzbank-Arena hatte Innenverteidiger Habib Bellaid die Eintracht in Führung gebracht (7.). Für die nach der Pause hoch überlegenen «Königlichen» von der iberischen Halbinsel war der eingewechselte Robinho (71.) erfolgreich. Das Team des deutschen Trainer Bernd Schuster zeigte für ihre Antrittsgage von rund einer Million Euro vor allem nach der Pause herausragende Kombinationen mit zahlreichen Torchancen, die der überragende Oka Nikolov in Serie vereitelte. In der Schlussminute vergab Alexander Meier den Siegtreffer für die Frankfurter.

Die Eintracht war dem 31-maligen spanischen Meister ein ebenbürtiger Gegner und verdiente sich die frühe Führung mit Zweikampfstärke und klugem Konterspiel. Bei Real blitzte das hohe technische Können erst nach dem Wechsel auf. Der gerade für rund 15 Millionen Euro vom Hamburger SV nach Madrid gelockte Rafael van der Vaart war mit Mahamadou Diarra lange Zeit Schaltstation im Mittelfeld. Der Ball lief ansehnlich durch die Reihen, die Eintracht-Abwehr musste Schwerstarbeit verrichten. Mit den Torchancen gingen die Spanier fahrlässig um, erst Robinho fand den Weg vorbei an Nikolov. Mit Kontern aber blieben die Hessen gefährlich. Beide Trainer wechselten in der zweiten Halbzeit ihr Personal kräftig durch, dennoch blieb der Spielfluss weitgehend erhalten.

Vor Spielbeginn lebte die Vergangenheit auf und erinnerte an das größte Spiel der Frankfurter vor 48 Jahren, als die Eintracht im Europapokal-Endspiel in Glasgow den Madrilenen mit 3:7 unterlegen war. Gento, Santamaria und Pincha genossen das Wiedersehen mit den Gegnern von einst wie Alfred Pfall, Dieter Lindner oder Friedel Lutz. Die Protagonisten von heute waren beim Toreschießen nicht so fleißig.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Versprechen für die Zukunft

Hype um 12-jähriges BVB-Talent Moukoko

Dortmund Er ist erst zwölf Jahre alt, aber schon die Attraktion der Dortmunder U17-Fußballer. Youssoufa Moukoko versetzt die Fachwelt mit seiner Treffsicherheit ins Staunen. Der Einsatz des Deutsch-Kameruners im Kreis deutlich älterer Mitspieler sorgt jedoch für Diskussionen.mehr...

1. Liga

DFL terminiert erste Bundesliga-Spieltage

Frankfurt/Main (dpa) Der Hamburger SV muss an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen gleich dreimal am Freitagabend antreten. Das ergab die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage eins bis sechs durch die Deutsche Fußball Liga (DFL).mehr...

1. Liga

SC-Coach Streich kritisiert Kommerzialisierung des Fußballs

Freiburg (dpa) - Bundesliga-Trainer Christian Streich vom SC Freiburg hat die zunehmende Kommerzialisierung des Profi-Fußballs kritisiert und vor dem Verlust von Fans gewarnt.mehr...

1. Liga

1. FC Köln denkt an Stadion-Neubau

Köln (dpa) Der 1. FC Köln will seine Zuschauereinnahmen verbessern und schließt einen Stadionneubau außerhalb der Stadt nicht aus. "Die Möglichkeiten, den Umsatz im Fußball zu steigern, sind ziemlich überschaubar", sagte FC-Präsident Werner Spinner im Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers".mehr...

1. Liga

Bojan Krkic adelt die 05er: "Wer Fußball liebt, kennt Mainz"

Mainz (dpa) Spieler für viel Geld an prominente Clubs zu veräußern, ist Alltag bei Mainz 05. Einen gleich zweifachen Champions-League-Sieger wie Bojan Krkic zum FSV zu locken, ist dagegen einmalig in der Club-Historie.mehr...