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Eishockey-Bundestrainer Sturm dämpft Erwartungen

Berlin. Bundestrainer Marco Sturm hat die Eishockey-Fans nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang erneut vor zu hohen Erwartungen gewarnt.

Eishockey-Bundestrainer Sturm dämpft Erwartungen

Bundestrainer Marco Sturm versucht nach Olympia-Silber und vor der WM die Erwartungen zu senken. Foto: Peter Kneffel

„Wir müssen auf dem Teppich bleiben“, sagte der 39-Jährige im ARD-Morgenmagazin. „Wir stehen auf Platz sieben der Weltrangliste. Andere Nationen sind besser als wir.“ Nächster Höhepunkt für Sturm und seine Mannschaft wird die WM sein, die vom 4. bis 20. Mai in Dänemark stattfindet.

Ein wenig trauert Sturm noch der entgangenen Goldmedaille nach. In Südkorea hatte sein Team das Finale erst in der Verlängerung mit 3:4 gegen die Auswahl olympischer Athleten aus Russland verloren. „Auf einmal haben sich in Deutschland alle für Eishockey interessiert. Umso enttäuschender ist es, dass wir Gold nicht geholt haben“, sagte er. Erst nach der Rückkehr in der Heimat habe er die Begeisterung richtig mitbekommen. „Dass es so ausartet und zu so einem Hype kommt, hätten wir nicht gedacht.“

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