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Elfter Start von Erik Zabel

BOCHUM Rund 200 000 Zuschauer können nicht irren. Wenn an diesem Wochenende der Startschuss für den 11. Sparkassen Giro fällt, findet in Bochum wieder eine Sportveranstaltung der Extraklasse statt.

von Von Martin Jagusch

, 01.08.2008
Elfter Start von Erik Zabel

Erik Zabel träumt vom Sieg in Bochum.

Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei wieder das Weltranglistenrennen der Männer, das am Sonntag um 14 Uhr beginnt. Zwar fehlen aufgrund der Olympischen Spiele die großen, internationalen Zugpferde, doch schicken vor allem die beiden Pro-Tour-Teams Milram und Columbia starke Mannschaften auf den 15 Kilometer langen Rundkurs, der zwölfmal zu durchfahren ist.

An der Spitze steht Dauergast dabei Erik Zabel, der am Sonntag, wie auch schon bei den vorherigen zehn Veranstaltungen in Bochum, auf einen Massenspurt setzt. Trotz seiner 38 Jahre ist Zabel immer noch ein Fahrer der Extraklasse. Dies zeigte der Fahrer vom Team Milram erst bei der Tour de France mit dem zweiten Platz in der Sprintwertung.

"Vor Erik muss man den Hut ziehen," hat auch André Greipel (Team Columbia) nur anerkennende Worte für Zabel: "Er ist ein Renn-Fuchs. Er ist zum Beispiel bei der Deutschen Meisterschaft vor vier Wochen nicht einmal im Wind gefahren und hat damit wichtige Kräfte gespart." Zabel gewann damals den Sprint des Verfolgerfeldes und fuhr auf Platz zwei, knapp hinter Fabian Wegmann. Der Deutsche Meister wird aber ebenso wenig in Bochum an den Start gehen, wie die anderen deutschen Olmpioniken um Stefan Schumacher und Gerald Ciolek, die ebenfalls bereits in Peking sind.Tour-Etappensieger dabei

So dürfen sich auch Christian Knees (Milram), Marcus Burghardt, Etappensieger bei der diesjährigen Tour de France, oder der gebürtige Castrop-Rauxeler Marcel Sieberg (beide Team Columbia) berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen.

Ihren Heimvorteil nutzen wollen auch die Fahrer des Team Sparkasse. Allen voran Dirk Müller und Andreas Schillinger, die schon bei der DM die Plätze elf und zehn belegten.

Überhaupt lassen die vielen Rennställe aus der GS II-Serie auf einen interessanten Rennverlauf hoffen. "Gerade diese Mannschaften sind super motiviert. Da ist es schwer, als Favorit in das Rennen zu gehen", erklärt André Greipel, stellvertretend für seinen Columbia-Rennstall.