Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Elite und Fußball

QUERENBURG So voll hat man das Audimax lange nicht mehr gesehen. Das kann doch nicht nur daran gelegen haben, dass es jede Menge VfL-Freikarten für die Erstsemester gab?

von von Joachim Stöwer

, 15.10.2007
Elite und Fußball

VfL-Sportdirektor Stefan Kuntz stattete bei der Immatrikulationsfeier OB Dr. Ottilie Scholz und RUB-rektor Prof. Elmar Weiler mit VfL-Schals und die Erstsemester mit Freikarten aus.

Nein, die Neulinge an der Ruhr-Uni wollen auch etwas sehen für ihr Studien-Geld, nicht nur Fußball, sondern jede Menge Perspektiven. Die zeigte Rektor Prof. Elmar Weiler denn auch gut gelaunt auf: z.B. 100 verschiedene Studiengänge, alle europäisch ausgerichtet - und nicht zuletzt im Reigen der "Superlative": die Aussicht, am Freitag mit dem Titel Elite-Uni geschmückt zu werden. Davon, so Weiler, hätten auch die Studierenden etwas, denn "Forschung und Lehre sind eine Sache".

Stolz auf die Uni

Klappt es mit der Exzellenz, kann die Stadt noch stolzer auf ihre Uni sein, als sie es ohnehin nach den Worten von Bochums OB Dr. Ottilie Scholz schon ist. Sie ermunterte die Studierenden, auch das mannigfaltige kulturelle Angebot Bochums zu nutzen - wenn das Büffeln Zeit dazu lässt.

Und was wäre Freizeit ohnen Fußball? Vfl-Sportdirektor Stefan Kuntz durfte für seinen VfL werben. Auf alle Erstsemester warteten denn auch am Ausgang Freikarten für das nächste Heimspiel des VfL gegen Wolfsburg. Und der Fußball bietet nicht nur Vergnügen, sondern auch berufliche Perspektiven für nicht ganz so sportliche Studierende: Mediziner, Juristen, WiWis etc. zählte Kuntz auf - weibliche natürlich eingeschlossen: "Ein Drittel unserer Beschäftigten sind Frauen." Einen Fan-Schal hatte er auch für den Rektor und die OB mitgebracht.

Zahlen rückläufig

Nach heftig umjubeltem Break Dance und Beat Box vom Kulturbüro des AKAFÖ, konnten die Erstis dann auch noch hochschulpolitische Anregungen mitnehmen. AStA-Vorsitzender Fabian Ferber versprach, sich dafür einzusetzen, dass die RUB die Studienbeiträge senkt, wenn nicht ganz wieder abschafft. Er verwies darauf, dass die Zahl der Neu-Immatrikulierten (auch an der RUB) zurückgegangen ist (bis Anfang Oktober 4452 Einschreibungen, ggü. 4618 in 2006). Und noch ein Wort zur Elite Uni gab er dem Rektorat auf den Weg: "Die Exzellenz muss auch den Studierenden zugute kommen."