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Eltern bangen ums Schwedenheim

WITTEN Sie wollen nicht meckern, sie wollen nicht demonstrieren, aber sie wollen sich dafür einsetzen, dass der Kindertreff in irgendeiner Form im Schwedenheim bleibt: Engagierte Eltern, deren Kinder begeisterte Besucher des Hauses sind, das in idealer Waldnähe Spielmöglichkeiten nach Herzenslust bietet.

von Von Lisa Timm

, 02.08.2008
Eltern bangen ums Schwedenheim

Engagierte Eltern wollen sich für den Kindertreff im Schwedenheim einsetzen.

Aber der Eltern-Wunsch kollidiert mit den Plänen der Stadt, die gesamte Kinder- und Jugendarbeit neu zu strukturieren. Demnach soll der Kindertreff in die Hüllbergschule und dort mit dem Offenen Ganztagsbetrieb Synergien nutzen.

Das bedauern die Eltern sehr. Sie hegen Zweifel, dass der Treff in der Schule auch nur annähernd so anziehend für ihre Kinder sein kann wie das Schwedenheim. Aus diesem Grund wollen die Eltern in enger Zusammenarbeit mit der Stadt überlegen, ob nicht doch das Schwedenheim, zumindest zwei oder drei Tage vom Kindertreff genutzt werden kann. Denn die Stadt plant für das Schwedenheim eine Nutzung, die laufende Kosten minimieren soll.

Sei es durch handwerklich geschickte Mieter, die anstehende Reparaturen rund ums Heim selbst ausführen können oder durch Vermietung der Räume an Vereine und Verbände. „Aber das steht wohl noch nicht so genau fest“, hatte Rüdiger Huber als Sprecher der Elternschaft bei einem Telefonat beim Jugendamt erfahren. Auf sich und ihr Anliegen aufmerksam machen werden die Eltern am 8. August, 10 Uhr, wenn Bürgermeisterin Sonja Leidemann mit ihrer „Rollenden Bürgersprechstunde“ in Annen auf dem Wochenmarkt Station macht. „Es wäre schön, wenn möglichst viele Kinder mit ihren Eltern kommen könnten“, wünscht sich Heike Sauerland.