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Elternhaus von Johnny Cash wird Kulturdenkmal

Dyess. Eine harte Kindheit und Jugend, die ihn geprägt hat. Johnny Cash wuchs im ländlichen Arkansas auf.

Elternhaus von Johnny Cash wird Kulturdenkmal

Country-Sänger Johnny Cash 1981 bei einem Konzert in Frankfurt am Main. Foto: Wolfgang Eilmes

Das Elternhaus von Country-Musiker Johnny Cash (1932-2003) im US-Bundesstaat Arkansas ist zum Kulturdenkmal erklärt worden. Cash, der dort im Ort Dyess in einfachen Verhältnissen einer Bauerngemeinde aufwuchs, lebte im Alter von drei Jahren und bis zum Schulabschluss in dem Haus.

Cash selbst, Familienmitglieder und zahlreiche Biografen hätten die Jahre in Dyess und auf der Farm Nummer 266 als Schlüssel seiner späteren musikalischen Karriere bezeichnet, teilte das Programm für Kulturdenkmäler AHPP mit.

Johnny Cash gilt als einer der einflussreichsten US-Musiker des 20. Jahrhunderts. Von frühen Gospel-Aufnahmen über Klassiker der 1950er Jahre bis zu seinem Nine Inch Nails-Cover „Hurt“ prägte er das Country-Genre und beeinflusste Rockmusiker wie Bob Dylan und Bono von U2. In seinen Texten erzählt er von Schmerz, Hoffnung, Wut und Leidenschaft und beschrieb das Gemüt einer amerikanischen Generation. In seiner Karriere veröffentlichte er mehr als 100 Hit-Singles.

In Dyess siedelten Cashs Eltern mit ihren sieben Kindern an, um Hilfsprogramme des sogenannten „New Deal“ vom damaligen Präsidenten Franklin D. Roosevelt nach der Weltwirtschaftskrise wahrzunehmen. Die Familie lebte im Holzhaus mit fünf Zimmern und baute auf dem acht Hektar großen Grundstück unter anderem Baumwolle an. Der als J.R. Cash geborene Junge verbrachte in diesen 15 Jahren mit seiner Familie viel Zeit auf den Feldern. Musik erleichterte den oft harten Alltag, etwa in den Volksliedern der Mutter oder Gesängen der Feldarbeiter. Cash begann im Alter von zwölf Jahren, eigene Songs zu schreiben.

Ziel sei stets gewesen, aus Dyess wegzuziehen, sagte Cash dem AHPP zufolge. „Aber wäre ich dort nicht aufgewachsen, wäre ich nicht, was ich heute bin.“

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