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Ende der Freiluft-Saison für Meerschweinchen

Hamburg (dpa/tmn) Im Garten oder auch auf dem Balkon gehaltene Meerschweinchen sollten jetzt in die Wohnung geholt werden. Dagegen dürfen Kaninchen im Freigehege bleiben - wenn darin ein winterfestes Häuschen steht.

Ende der Freiluft-Saison für Meerschweinchen

Meerschweinchen sind frostempfindlicher als Kaninchen. (Bild: ZB-Funkregio Ost)

Darauf macht Martina Schnell von der Organisation Vier Pfoten aus Hamburg aufmerksam. «Meerschweinchen sollte man nicht draußen überwintern lassen, die sind viel frostempfindlicher als Kaninchen.» Von den Langohren kommen gesunde und ausgewachsene Tiere, die mindestens seit dem Frühjahr draußen leben und damit schon an kühlere Temperaturen gewöhnt sind, auch mit Minusgraden klar.

Der Kaninchen-Stall muss laut Martina Schnell von allen Seiten gut isoliert sein und einen doppelten Boden haben. Die Streu - reichlich Heu - gehört regelmäßig überprüft, feucht Gewordenes entfernt. Der umzäunte Freilauf sollte ebenfalls vor Wind und Nässe geschützt sein. Ist er im Garten, wird er am besten mit Rindenmulch ausgestreut.

Heu ist neben Trockenfutter die wichtigste Winter-Nahrungsquelle für draußen gehaltene Kaninchen. «Kälte bedeutet einen erhöhten Energiebedarf, so dass sie insgesamt mehr Futter brauchen», sagt Schnell. Auf Grünfutter wird besser verzichtet: Es gefriert leicht. Weil das auch für das Trinkwasser gilt, muss der Napf regelmäßig unter die Lupe genommen werden.

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