Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Energie-Label fehlt vielfach bei Küchengeräten

Berlin (dpa/tmn) Beim Küchenkauf ist die Suche nach besonders energieeffizienten Geräten für Verbraucher häufig noch immer schwierig. Denn bei der «Weißen Ware» sind die Energieeffizienz-Auszeichnungen nach wie vor vielfach unzureichend.

Energie-Label fehlt vielfach bei Küchengeräten

Im Gegensatz zu Kühlschränken, gibt es für Kochstellen bisher noch kein EU-Label. (Bild: dena)

Das dafür vorgesehene Label fehlt einfach oder ist unvollständig, bemängelte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bei einer Veranstaltung zur Kampagne «Energieeffizienz - jetzt» in Berlin. Viele Küchenhändler wüssten zum Beispiel offenbar nicht, dass die Kennzeichnungspflicht auch für Einbaugeräte gilt.

Die Umweltexperten raten Verbrauchern, sich beim Kauf von Kühlschränken, Herden oder Waschmaschinen nicht von Schnäppchenpreisen blenden zu lassen. In der Anschaffung seien diese Geräte zwar billig, bei den Betriebskosten dann aber teuer. Einen Überblick über umweltfreundliche und energiesparende Produkte mit gutem Preis-Leistungsverhältnis will die Internetseite «ecotopten.de» bieten. Die vom Öko-Institut in Freiburg betriebene Webseite nennt neben dem Anschaffungspreis zahlreicher Geräte auch die jährlichen Gesamtkosten.

Noch schwieriger mit Blick auf Effizienzvergleichbarkeit ist der Kauf eines Herdes: Für Kochstellen gibt es bislang noch kein EU-Label, das Verbrauchern detaillierte Angaben zum Energieverbrauch liefert. Beim Kauf können sie sich aber an einigen einfachen Regeln orientieren: Ein Glaskeramik-Kochfeld beispielsweise ist gegenüber einer Kochmulde mit gusseisernen Platten immer energieeffizienter, so die Deutsche Energie-Agentur (DENA) in Berlin.

Als noch sparsamer gilt die sogenannte Induktionstechnik, die allerdings nur in Kombination mit dem richtigen Kochgeschirr funktioniert. Bei elektrischen Backöfen ist das Energie-Label bereits seit einigen Jahren vorgeschrieben. Verbraucher sollten sich hier für ein Gerät der besonders sparsamen A-Klasse entscheiden. Da sich aber auch Geräte innerhalb einer Klasse im Verbrauch voneinander unterscheiden können, ist ein genaues Vergleichen der auf dem Label angegebenen Daten wichtig.

Nähere Informationen zur Kampagne: www.energieeffizienz-jetzt.de

Überblick über energiesparende Produkte: www.ecotopten.de

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Haus und Garten

Billig-Energiesparlampen enthalten oft zu viel Quecksilber

Berlin (dpa/tmn) Wer etwas für die Umwelt tun möchte, setzt zuhause auf Energiesparlampen. Doch: Billig-Produkte enthalten oftmals zu große Mengen Quecksilber. Das kann bei einer Beschädigung der Leuchte austreten.mehr...

Leben : Haus und Garten

Höher, teurer, luxuriöser: Der Trend zum Wohnen im Turm

Frankfurt/Main (dpa) Dank des Immobilienbooms erleben Wohnhochhäuser in Großstädten wie Frankfurt ein Comeback. Waren sie einst als Sozialbauten verschrien, ist heute Wohnen in luftiger Höhe mancherorts wieder angesagt. Doch die neuen Riesen stoßen auch auf Kritik.mehr...

Leben : Haus und Garten

Flatrates für Strom und Wärme im Kommen?

Cottbus (dpa) Nebenkosten im Mietvertrag inbegriffen: Manche Vermieter von Mehrfamilienhäusern bieten Pauschalmieten mit Flatrates an. Ist das ein Trend?mehr...

Leben : Haus und Garten

Tiny House: Wohnen im Mini-Eigenheim

Klosterfelde (dpa) Mini-Häuser finden auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Vor allem in Großstädten, wo Wohnraum knapp und Mieten hoch sind. Im Barnim allerdings steht ein "Tiny House" mitten in der Natur.mehr...

Leben : Haus und Garten

Elbe und Saale sind für viele Fische wieder ein Paradies

Dresden/Jena (dpa) Manche Fischarten hatten Elbe und Saale schon die Schwanzflosse gezeigt. Schlechte Wasserqualität ließ die Bestände zurückgehen. Doch nun liefern beide Flüsse Beweise für eine Umkehr. Experten mahnen aber weitere Anstrengungen zur Renaturierung der Flüsse an.mehr...