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Energie sparen leicht gemacht

BOCHUM NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben ist gestern der Firma Philipps auf´s Dach gestiegen. In luftiger Höhe informierte sie sich über die Photovoltaik-Anlage, ein Baustein des Energie-Optimierungs-Zentrums Ruhr.

von von Thomas Aschwer

, 19.08.2008
Energie sparen leicht gemacht

Johann Philipps (4.v.re.) erläuterte auf dem Hallendach Ministerin Thoben (5.v.li.), OB Scholz (4.v.li.) Handwerkspräsident Otto Kentzler (3.v.li.) und weiteren Gästen das Konzept des Energie-Optimierungs-Zentrums.

Doch die rührige Unternehmerfamilie hat viel mehr zu bieten: Ob Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Brennwert-Kessel oder Pellet-Anlage - alles, was heute mehr und mehr im Einsatz ist, um Energie zu sparen, ist hier auf dem Firmengelände im Einsatz. "Zwei Generationen, die in die Zeit passen", lobte die Ministerin die Familie. Vor allem auch deshalb, weil sie praktische Antworten gebe.

Fachleute

Wie detailliert die sind, stellte die Festgesellschaft mit OB Ottilie Scholz und dem Handwerkspräsidenten Otto Kentzler an der Spitze bei der Präsentation fest. Treppen rauf, Treppen runter, hinein in immer wieder neue Räume, wo bereits ein absoluter Fachmann Kurzinformationen über sein Spezialthema lieferte. Mit an erster Stelle die dritte Generation der Familie mit Christina und Johannes Philipps.

Die Geschwister machten deutlich, was die Wirtschaftsministerin in ihrem Festvortrag hatte anklingen lassen. Es gibt unglaubliche Einsparpotenziale. Wo die vor allem liegen, ist unbestritten. Ca. 88 Prozent des Energieverbrauchs in Privathaushalten wird für die Heizung (ca. 77 Prozent) und für die Warmwasserbereitung benötigt. Hier gilt es aus Sicht der Fachleute anzusetzen. Eine Meinung, die längst auch viele Bürger vertreten und deshalb auf der Suche nach Lösungen sind. Beim jüngsten Infoabend bei Philipps drängten sich mehr als 50 Menschen in den Vortragsraum. Viel mehr als eigentlich von der Firmenleitung vorgesehen.

Klimadiskussion als Chance Bei rd. 20 Besuchern sei es halt besser, auf die individuellen Situationen einzugehen. Doch die Nachfrage ist angesichts der extrem gestiegenen Energiepreise riesig. Deshalb scheint das Energie-Optimierungs-Zentrum Ruhr auch der richtige Ansatz zu sein. "Das Handwerk muss sich noch mehr profilieren", forderte Handwerkspräsident Otto Kentzler - und lobte die Firma Philipps als gutes Beispiel. Gleichzeitig wertete er die Klimadiskussion auch als Riesenchance für die Betriebe.

Verbale Blumen verteilte auch OB Dr. Ottilie Scholz. Sie lobte die Geschäftsstrategie des Familienunternehmens, die gesamte Bandbreite der technischen Möglichkeiten an einem Ort anzubieten. "Philipps hat die Nase vorn", lautete deshalb ihr Fazit. Dem dürften sich wohl noch viele anschließen, die sich in den nächsten Wochen und Monaten an der Rombacher Hütte informieren werden.