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Entschädigung für Beck's-Trinker in den USA?

New York/Bremen (dpa) Der Brauerei-Riese AB InBev soll Biertrinker in Amerika nicht ausreichend informiert haben, dass das Beck's für den US-Markt nicht mehr aus Deutschland kommt. Der Konzern ist sich keiner Schuld bewusst. Bei Gericht wurde offenbar dennoch ein Vergleich akzeptiert.

Entschädigung für Beck's-Trinker in den USA?

Das ursprünglich aus Bremen stammende Bier war einem Zeitungsbericht zufolge irreführenderweise mit Slogans wie «Amerikas Nr. 1 Importbier aus Deutschland» ausgezeichnet worden. Foto: Michael Bahlo

Deutsche Qualität» stand drauf, war aber möglicherweise nicht drin: Beck's-Trinker in den USA könnten bald entschädigt werden, weil die Brauerei Anheuser-Busch (AB) InBev die Herkunft des Bieres verschleiert haben soll.

Obwohl Beck's für den US-Markt schon seit 2012 in St. Louis produziert werde, habe die Etikettierung weiter auf Importware hingewiesen, berichtete das «Wall Street Journal» am Donnerstag. AB InBev bestätigte, dass ein «Kompromiss» getroffen worden sei - wies aber zugleich darauf hin, dass der Brauort sehr wohl auf den Flaschen abgedruckt sei und diese auch als «Product of the USA» gekennzeichnet gewesen seien.

Die Zeitung beruft sich auf Gerichtsunterlagen zu einer entsprechenden Sammelklage. Das ursprünglich aus Bremen stammende Bier war demnach irreführenderweise mit Slogans wie «Amerikas Nr. 1 Importbier aus Deutschland» ausgezeichnet worden. Eine vorläufige Einigung mit den Klägern sei in dieser Woche bereits erzielt worden, heißt es in dem Bericht.

Beck's-Trinker, die einen gültigen Kaufbeleg vorhalten, hätten Aussicht auf bis zu 50 Dollar Entschädigung. Sogar ohne Quittung könne es noch zwölf Dollar geben. Eine abschließende Einigung soll aber erst im Oktober erzielt werden.

Der Konzern ist sich keiner Schuld bewusst. «Wir glauben, dass Labeling, Verpackung und Marketing von Beck's jederzeit wahrheitsgemäß, transparent und mit allen rechtlichen Vorschriften übereinstimmend waren», heißt es in einer verbreiteten Stellungnahme.

WSJ-Artikel

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