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Entscheidung über Gut Brünninghausen steht bevor

BRÜNNINGHAUSEN Im Bestreben um den Erhalt von Gut Brünninghausen soll nun auch die Lokalpolitik helfen. Gestern besuchten die SPD-Mandatsträger Dr. Gerd Bollermann, Ingrid Krämer-Knorr und Norbert Schliff das Gelände, um sich mit den Mitgliedern der Initiative ein Bild über die aktuelle Situation zu machen.

von Von Florian Groeger

, 11.08.2008
Entscheidung über Gut Brünninghausen steht bevor

Eine Ständerscheune aus dem 20.Jahrhundert ist den Abrissarbeiten zum Opfer gefallen.

Wunsch der Initiative ist, das Gut in weiten Teilen zu erhalten. Im Fokus stehen Pferde- und Kuhställe, eine Rentei, eine Privatbrauerei und die unter der Brauerei liegenden Katakomben. "Die europaweite Ausschreibung für das Gelände beginnt in Kürze. Neben der Stadt muss dann auch der Investor den Plänen der Initiative zustimmen", beschreibt Bollermann die Situation.

Bis Ende der 80er Jahre nutzte man das Areal als Betriebshof des Rombergparks. Bereits vor gut 10 Jahren machte die IG Brünninghausen durch Hartmut Ehringhaus auf den Gutshof, seine historische Bedeutung für Brünninghausen und die Stadt Dortmund sowie seinen Erhalt aufmerksam.

Dank einer historischen und geschichtlichen Aufarbeitung von Dr. Walter Neuhaus stoppte die Initiative den auf politischer und lokaler Ebene bereits feststehenden Abriss.Unterschriften-Aktion mit über 4000 Einträgen liegt vor

Zudem startete die Initiative eine Unterschriftenaktion, für dir bereits mehr als 4000 Unterschriften vorliegen. "Die Gebäude sollen nach der Renovierung für alle Gäste zugänglich sein. Wir möchten daher kein Museum im klassischen Sinn, sondern eher ein gastronomisches Angebot schaffen", sagt Walter Neuhaus.

Trotzdem begannen gestern erste Abriss-Arbeiten auf dem circa 2 Hektar großen Gelände: Eine Ständerscheune aus dem 20. Jahrhundert wurde in kurzer Zeit dem Erdboden gleich gemacht. Unklar ist, ob noch weitere Gebäude folgen. Der neue Investor soll bis Anfang nächsten Jahres feststehen - dann haben alle Seiten Gewissheit.

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