Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Entwicklungsminister Müller offen für Plastiksteuer

Berlin. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zeigt sich anders als Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) offen für eine Plastiksteuer. „Wir können nicht einfach hinnehmen, dass immer mehr Mikroplastik unsere Weltmeere verschmutzt.“

Entwicklungsminister Müller offen für Plastiksteuer

„Wenn sich zeigt, dass auf Grundlage freiwilliger Vereinbarungen keine Lösung möglich ist, muss der Gesetzgeber reagieren. Dann müssen wir über eine Plastiksteuer als Alternative nachdenken“, sagt Müller. Foto: Kay Nietfeld

Das sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). „Wenn sich zeigt, dass auf Grundlage freiwilliger Vereinbarungen keine Lösung möglich ist, muss der Gesetzgeber reagieren. Dann müssen wir über eine Plastiksteuer als Alternative nachdenken.“ Möglich sei aber auch eine Mehrwertsteuer-Senkung für Produkte aus Recycling-Plastik.

Gefordert wird eine Plastiksteuer unter anderem von den Grünen. Umweltministerin Schulze hatte sich aber dagegen gestellt. In der der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ bekräftigte sie das: „Das würde der Umwelt nichts bringen, weil es keine Lenkungswirkung entfaltet.“ Es gehe darum, überflüssiges Plastik zu vermeiden und das, was nicht zu vermeiden sei, effektiver zu wiederzuverwerten.

Schulze sprach sich für ein europaweites Verbot von Mikroplastik aus. Die Kosmetikindustrie müsse zum Ausstieg aus der Nutzung von Kunststoffteilchen als Schleifmittel bewegt werden. Bei Peelings und anderen Kosmetika sei das schon geschafft. „Mein Ziel ist, dass die Industrie im nächsten Schritt auch bei Shampoo, Rasierschaum oder Haarspray auf Mikroplastik verzichtet“, erklärte sie.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Inland

Trotz ruhigerer Töne: CDU und CSU weiter auf Kollisionskurs

Berlin. Wie soll eine so schwierige Lösung so schnell gelingen? Kanzlerin Merkel will eine andere Asylpolitik auf europäischer Ebene erreichen, die CSU nicht länger als zwei Wochen warten. Dass beides möglich ist, glaubt kaum ein Bürger.mehr...

Inland

Letztes Zschäpe-Plädoyer soll heute fortgesetzt werden

München. Vor dem Oberlandesgericht (OLG) München soll Rechtsanwältin Anja Sturm heute ihr Plädoyer für die Hauptangekagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, fortsetzen. Sturm hatte ihren Vortrag bereits vergangene Woche begonnen.mehr...

Inland

Kriminalitätsrate in Deutschland: Merkel widerspricht Trump

Meseberg/Washington. Angela Merkel und Donald Trump liegen in vielen Fragen über Kreuz. Nun behauptet der US-Präsident, die Zuwanderung lasse die Kriminalitätsrate in Deutschland steigen und die Behörden würden dies verschweigen. Die Kanzlerin weist das zurück.mehr...

Inland

Beteiligung an Türkei-Wahl in Deutschland steigt deutlich

Berlin/Istanbul. Präsident Erdogan hat die Auslandstürken aufgerufen, unbedingt wählen zu gehen. Kurz bevor die Wahllokale in Deutschland schließen, legt die Beteiligung dort kräftig zu.mehr...

Inland

Umfrage: CSU käme bundesweit auf 18 Prozent

Berlin. Bezogen auf ganz Deutschland hatte die CSU bei der vergangenen Bundestagswahl 6,2 Prozent der Stimmen geholt. Sollte die bayerische Regionalpartei bundesweit antreten, dürfte sie auf 18 Prozent hoffen.mehr...