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Das Morgen-Update

Erdbeben in Italien, tödlicher Unfall, Flugausfälle, "Baum" festgenommen

NRW Schwere Erdbeben in Italien, 50.000 Fluggäste sind vom Streik der Fluggesellschaften Eurowings und Germanwings betroffen. Kanada sagt für heute die Ceta-Unterzeichnung ab, die Polizei nimmt einen "Baum" fest. Zittersiege für den BVB und Schalke, die Folgen eines Atomunfalls für Aachen, die Eröffnung des Konzerthauses in Bochum: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Am Morgen ist es nebelig, anschließend wechseln sich Sonne und Wolken ab. An einigen Stellen bleibt der Nebel allerdings als Hochnebel erhalten. Es bleibt frisch mit Höchsttemperaturen um die 10 bis 14 Grad, aber trocken. Die genaue Wettervorhersage für Ihren Ort finden Sie hier.

Der Verkehr:

Die A31 in Dorsten-Lembeck ist nach einem tödlichen Unfall' tag=' in beiden Richtungen voll gesperrt. Zur interaktiven Abfrage einzelner Autobahnen geht es hier.

 

 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert:

  • Zwei Monate nach der Erdbeben-Katastrophe in Mittelitalien mit fast 300 Toten haben mehrere schwere Beben die Region erneut erschüttert. Die Schäden waren in der Nacht noch nicht abzuschätzen, der Zivilschutz schätzt die Folgen jedoch weniger schwer ein, als befürchtet. Ein Mann starb, weil er wohl infolge der Beben einen Herzinfarkt erlitten hatte. Von weiteren Todesopfern ist bislang nichts bekannt. Der heftigste Stoß wurde nach Angaben verschiedener Erdbebenwarten bei der Ortschaft Visso südöstlich von Perugia mit einer Stärke zwischen 5,9 und 6,1 gemessen. Die ganze Nacht hinduch gab es Nachbeben.
  • Der 24-Stunden-Streik beim Lufthansa-Billigflieger Eurowings hat um Mitternacht offiziell begonnen. Mehr als 50.000 Passagiere der Lufthansa-Töchter Eurowings und Germanwings werden sich vermutlich eine alternative Reisemöglichkeit suchen müssen. Betroffen sind sämtliche größeren deutschen Flughäfen mit Ausnahme von Frankfurt und München. Über den gesamten Donnerstag fallen etliche Flüge aus, von den üblicherweise über 500 Flügen seien rund 380 gestrichen worden, teilte Eurowings mit.

DÜSSELDORF/DORTMUND Hunderte Flüge gestrichen, fast 40 000 betroffene Passagiere. Der 24-Stunden-Streik der Gewerkschaft Ufo hat die Fluglinie Eurowings kalt erwischt. Auch die Flughäfen Dortmund, Düsseldorf und Köln sind betroffen. Auch in der kommenden Woche droht Passagieren Ärger.mehr...

  • Kanadas Geduldsfaden ist gerissen: Der für heute angesetzte EU-Kanada-Gipfel ist in letzter Minute geplatzt. Die kanadische Regierungsdelegation sagte ihre Reise nach Brüssel zur ursprünglich geplanten Unterzeichnung des Handelsabkommens Ceta mit der Europäischen Union ab. Zuvor hatte sich Belgiens Regierung bei den Verhandlungen mit den Regionen nicht auf eine Lösung einigen können. Kanada sei aber weiterhin bereit, dieses wichtige Abkommen zu unterzeichnen, sobald Europa bereit sei, hieß es.
  • Bei einem Luftangriff nahe einer Schule im nördlichen Syrien sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 35 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien 22 Kinder und 6 Lehrer, teilte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen mit. Nach Angaben der Beobachtungsstelle hätten sechs Luftschläge Ziele nahe des Ortes Haas in der Provinz Idlib südlich von Aleppo getroffen. Bei den Kindern handele es sich um Schüler, die Angriffe seien vermutlich von russischen Kampfflugzeugen ausgeführt worden.
  • Die Polizei in Portland (USA) hat ein ungewöhnliches Verkehrshindernis in Gewahrsam genommen. Die Beamten führten an einer Straßenkreuzung einen als "Baum" verkleideten 30-jährigen Mann ab. Der mit grünen Zweigen getarnte Mann geweigert, die befahrene Kreuzung aus eigenen Stücken zu räumen, wie die Zeitung "Press Herald" berichtete. Nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 60 Dollar sei der Mann wenige Stunden nach der Festnahme auf freien Fuß gekommen.
  • Sowohl Borussia Dortmund als auch der FC Schalke 04 zitterten sich am Abend in die nächste Runde des DFB-Pokals. Der BVB gewann nach einem nervenzehrenden Elfmeterschießen ' tag='gegen Union Berlin mit 4:1. Gegen Hertha Berlin geht es jetzt zu Hause in der nächsten Runde. Schalke besiegte den 1. FC Nürnberg mit 3:2 und trifft jetzt auf den Zweitligisten Sandhausen.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Wie stark wäre die Aachener Region von einem Katastrophenfall im belgischen Kernkraftwerk betroffen? Wissenschaftler stellen dazu Ergebnisse ihrer Studie im Auftrag der Städteregion vor. Der Kommunalverband sprach vorab' tag=' von erschreckenden Ergebnissen. Die Studie des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften der Universität Wien wird Bestandteil einer Klage gegen den belgischen Reaktor Tihange sein, die die Städteregion noch im November einreichen möchte.
  • Das Amtsgericht Duisburg entscheidet, ob ein kürzlich im Internet angebotenes Baby weiter in einer Pflegefamilie bleibt oder zurück zu seinen Eltern kommt. Das Mädchen war vor zwei Wochen auf der Handelsplattform Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten worden.

DUISBURG Eine Familienrichterin des Amtsgerichts Duisburg befasst sich am Donnerstag mit dem sogenannten Ebay-Baby. Das einzige Kind einer Flüchtlingsfamilie in Duisburg war vor zwei Wochen auf der Kleinanzeigen-Handelsplattform im Internet zum Verkauf angeboten worden. Die Kleine sei 40 Tage alt und solle 5000 Euro kosten, war dort zu lesen.mehr...

 

  • Zwei brisante Themen stehen auf der Tagesordnung des Innenausschusses im Düsseldorfer Landtag. Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) soll berichten, wie gefährlich die selbst ernannten „Reichsbürger“ in NRW sind. Der Verfassungsschutz beobachtet die Bewegung in NRW und geht hier von einer niedrigen dreistelligen Personenzahl aus. Er warnt vor einer Radikalisierung der Bewegung, der auch rechtsextremistische Warrennarren und Spinner angehörten,  und den damit verbundenen Gefahren.  
  • Der Innenausschuss verlangt außerdem Auskunft, wie die massenhaften Geldautomatensprengungen gestoppt werden können. Allein in NRW haben Gangster im laufenden Jahr bereits weit über 100 Geldautomaten gesprengt - im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum sind das mehr als drei Mal so viele Fälle. 

DÜSSELDORF Die Serie reißt nicht ab: Banden sprengen in Nordrhein-Westfalen Geldautomaten und verschwinden mit der Beute. Die Schäden sind immens. Jetzt schlägt das Landeskriminalamt den Banken vor, ein Einfärbesystem zu benutzen, das die Beute unbrauchbar machen und Diebe abschrecken soll. Es gibt aber auch einen anderen Schutz.mehr...

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