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Erfurt zu 10 000 Euro Geldstrafe verurteilt

Frankfurt/Main (dpa) Das Sportgericht des Deutschen Fußball- Bundes (DFB) hat den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt zu einer Geldstrafe von 10 000 Euro verurteilt. Zudem muss RWE das nächste Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausspielen.

Grund für dieses Urteil waren Vorkommnisse während der Drittliga- Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena am 15. August. Mehrfach kamen rassistische Rufe und Sprechchöre aus dem Erfurter Zuschauerblock. Erfurt hat dem Urteil zugestimmt. Das Sportgericht wies den Club darauf hin, dass bei erneuten Vorfällen ein Punktabzug möglich ist.

Der für Rechts-, Satzungs- und Sicherheitsfragen zuständige DFB- Vizepräsident Rainer Koch machte mit Blick auf die Vorkommnisse in Erfurt die grundsätzliche Position des DFB noch einmal deutlich. «Wir zeigen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bei Fußballspielen die Rote Karte - ohne Ausnahme. Der DFB steht für eine Null-Toleranz- Politik und wird sich jeder Form von gewalttätigen und rassistischen Ausschreitungen in aller Entschiedenheit entgegenstellen. Jeder Fall von Feindseligkeit und verbaler oder gar körperlicher Gewalt ist bereits ein Fall zu viel», so der Ex-Vorsitzende des Sportgerichts.

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