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Erinnerungen an Bolzplätze

29.06.2018
Erinnerungen an Bolzplätze

Auf den Bolzplätzen ist meist klar geregelt, wann dort gekickt werden darf. foto Grunschel © Grunschel

Castrop-Rauxel. Fußball ist seit jeher beliebt. Viele Jungen – und auch Mädchen – kicken in der Freizeit. Nicht alle im Verein, sondern einfach so aus Spaß. Und es muss auch nicht immer ein perfekter Fußballplatz sein. Ein Bolzplatz täte es auch, wenn der Lärm nicht wäre.

Das Thema Bolzplatz lässt viele Erwachsene mit ein wenig Wehmut an früher denken. So erinnert sich Daniel Komorek, der heute 39 Jahre alt und Vater von zwei Kindern ist, an den Bolzplatz in Deininghausen und die vielen tollen Stunden, die er dort mit seinen Freunden verbracht hat. Dabei war der Bolzplatz alles andere als toll. Maulwürfe hätten die Wiese regelmäßig zu einer Buckelpiste gemacht, die sie mit der Schaufel immer wieder plattklopfen mussten. Die Tore waren schief und krumm, hatten kein Netz. Andere Erwachsene berichten, dass es gar keine Tore gab. Die hätten sie mit Pullovern markiert. Beim Spiel sei manch einer auf einem Kuhfladen ausgerutscht.

Heute sind die Probleme anders. Da gibt es Beschwerden wegen der Lautstärke und um Lärmschutz. Mieter dürfen sogar ihre Miete mindern, wenn sie sich durch den Bolzplatz-Lärm belästigt führen. Zum Glück gibt es die richtigen Fußballplätze, und Maulwürfe haben bei Kunstrasen keine Chance.

Gabi Regener

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