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Erkältung: Was bei Husten und Schnupfen hilft

Frankfurt/Main. Heizungsluft trocknet die Atemwege aus. So haben Viren leichtes Spiel. Ist die Erkältung erst einmal da, hilft eigentlich nur: abwarten und Tee trinken. Gegen die unangenehmen Symptome kann man aber etwas tun.

Erkältung: Was bei Husten und Schnupfen hilft

Da muss man durch: Richtig bekämpfen lässt sich eine Erkältung mit Medikamenten nicht. Es gibt aber Mittel, mit denen sich wenigstens die Symptome lindern lassen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Gegen die Erkältung an sich ist kein Kraut gewachsen. Wer Schnupfen, Husten oder Halsweh trotzdem lindern will, muss nicht gleich zu einem teuren Komplexpräparat greifen, erläutert die Apothekerkammer Hessen. Symptome und Gegenmittel im Überblick.

- Schnupfen: Ist die Nase zu, kann man mit abschwellenden Nasensprays wieder durchatmen. Sie belüften auch die Gehörgänge. Zu lange sollte man sie aber nicht verwenden. Sonst tritt ein Gewöhnungseffekt ein. Patienten mit Herzerkrankung müssen etwas aufpassen - manche Sprays können sich auf den Blutdruck auswirken. Alternativ verschafft auch ein Tropfen hypertone Kochsalzlösung etwas Linderung.

- Halsschmerzen: Gegen Halsweh gibt es Lutschtabletten oder Sprays, die den Rachenraum kurzzeitig oberflächlich betäuben. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) rät in ihrer Patienteninformation „Halsschmerzen“ bei starken Beschwerden aber eher zu Schmerzmitteln mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol. Sie wirken demnach besser, wenn man sie in den betroffenen Tagen regelmäßig einnimmt und nicht nur ab und zu. Salbeibonbons befeuchten zusätzlich den Hals. Ein bewährtes Hausmittel ist den Allgemeinärzten zufolge, mit Salzwasser zu gurgeln. Dazu 1/4 Teelöffel Kochsalz in einem Glas Wasser auflösen.

- Husten: Erkältungshusten klingt in der Regel auch ohne Medikamente nach zwei bis drei Wochen wieder ab, erläutert die DEGAM in ihrem Patientenratgeber „Was hilft bei Erkältungshusten?“. Ein kleiner lindernder Effekt ist demnach für Präparate mit Myrtol, Thymian und Efeu oder Thymian und Primelwurzel nachgewiesen. Ein Hustenstiller sollte den Apothekern zufolge - wenn überhaupt - nur nachts bei sehr quälendem Husten zum Einsatz kommen.

- Fieber: Auch gegen Fieber gibt es frei verkäufliche Medikamente. Sie enthalten zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen. Der DEGAM zufolge muss leichtes bis mäßiges Fieber allerdings nicht unbedingt medikamentös gesenkt werden, solange der Patient nicht noch andere schwere Erkrankungen hat. Ein bewährtes Hausmittel gegen Fieber sind demnach Wadenwickel.

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