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Erneut Handball-Terminstreit zwischen Bundesliga und EHF

Kiel/Mannheim. Zwischen der Handball-Bundesliga und dem europäischen Verband EHF tobt ein Terminstreit um die Hinspiele im Achtelfinale der Champions League.

Erneut Handball-Terminstreit zwischen Bundesliga und EHF

Ärgert sich über den Termin streit zwischen EHF und der Handball-Bundesliga: HBL-Präsident Uwe Schwenker. Foto: Swen Pförtner

Grund ist eine Terminkollision mit dem Bundesliga-Topspiel zwischen Rekordmeister THW Kiel und Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen am 24. März, das live in der ARD übertragen wird.

Die Hinspiele im Achtelfinale der Königsklasse sind zwischen dem 21. und 25. März terminiert. Kiels Gegner Pick Szeged hat jedoch eine Austragung seines Heimspiels am 21. oder 22. März ebenso abgelehnt wie Löwen-Rivale Vive Kielce, weshalb die EHF beide Bundesligisten zu einem Tausch des durch Rang vier in der Gruppenphase erworbenen Heimrechts im Rückspiel aufgefordert hat. Dies berichten die „Kieler Nachrichten“ und der „Mannheimer Morgen“.

Der Europa-Verband habe den deutschen Topclubs ein Ultimatum gestellt und für den Fall einer Ablehnung angedroht, die Partien in Szeged und Kielce am 24. März anzusetzen. Dies würde den Streit zwischen der HBL und der EHF endgültig eskalieren lassen.

„Die aktuelle Situation ist für das Produkt Handball, für Fans und Spieler äußerst unbefriedigend“, sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker den „Kieler Nachrichten“. Im November des Vorjahres hatte es bereits heftige Kritik gegeben, als der deutsche Meister aus Mannheim zwei Spiele innerhalb von 25 Stunden bestreiten musste - erst in Leipzig, dann in Barcelona.

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