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Ernstfall im Griff?

WITTEN Das erste Wittener Sicherheitsforum im FEZ fand bei den zahlreich anwesenden Gästen aus Verwaltung, Krisenstäben und Einsatzkräften eine hervorragende Resonanz.

von Von Barbara Zabka

, 24.10.2007
Ernstfall im Griff?

Das erste Wittener Sicherheitsforum fand Mitwoch statt.

Organisiert hatte diese umfangreiche Informationsveranstaltung das Wittener Institut „Firmitas“. Dieses Institut untersucht unsere innere und öffentliche Sicherheit. Entwickelt Forschungsprojekte, führt Stabs-Schulungen und Einsatz-Übungen durch.

Das Sicherheitsforum stand unter dem Leitthema: „Sind unsere Krisenstäbe auf den Ernstfall vorbereitet?“ Eine kritische Beleuchtung des Themas von Experten aus der Praxis, gepaart mit Erfahrungsberichten.

Interessante Vorträge zu Themen wie Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bildeten die Grundlage für Diskussion und Erfahrungsaustausch.

Prof. Dr. Volker Schmidtchen, Wissenschaftlicher Direktor bei „Firmitas“erläutert, wie wichtig ein wohldurchdachtes Management im Katastrophenfall ist. „Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Sie retten Menschen aus Gefahrenzonen - auch wenn es viele sind! Aber was passiert weiter mit diesen Menschen?“

Hier beginnt die Arbeit der Krisenstäbe. Die logistische Abwicklung eines Ernstfall muss sitzen.

„Man kann sich nicht erst Gedanken machen, wenn Not am Mann ist!“ betont Schmidtchen. Wie evakuiere ich viele Menschen? Wie versorge ich viele Verletzte Wie organisiere ich Transportmittel?

Die Liste der Aufgaben ist lang. Die Liste orientiert sich an vielen Dingen und Zusammenhängen des täglichen Lebens. Wie so oft, muss man nur um die Dinge wissen.

„Unsere Aufgabe ist es, die Krisenstäbe auf unterschiedliche Katastrophen vorzubereiten. Praktische Notfall-Übungen mit den Einsatzkräften sind oberstes Gebot, um Schwachstellen auszumerzen!“ so Volker Schmidtchen weiter.

Und noch einer weitere Sache liegt dem Professor am Herzen: „Wir müssen die Bevölkerung sensibilisieren zur Selbsthilfe. Denn Katastrophenhilfe beginnt beim Einzelnen. Und darüber sollte jeder einmal nachdenken.