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Erst Schlaraffenland, jetzt Läufer-Mekka

WATTENSCHEID 10000-Meter-Europameister Jan Fitschen ist in diesen Tagen wieder viel auf Achse. Erst waren es die Kanaren, jetzt geht es nach Kenia.

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Viel unterwegs: Jan Fitschen.

Jan Fitschen ist gerade von einem Trip mit dem Clubschiff AIDA rund um die Kanaren zurückgekehrt. Und schon am Samstag geht es ins Trainingslager nach Kenia. Die Kreuzfahrt hat dem Wattenscheider einen Riesenspaß gemacht, auf seiner Homepage spricht er von einem Leben wie im Schlaraffenland.

Allerdings war der Langstreckler nicht nur zum Spaß an Bord, gemeinsam mit Sabina Mockenhaupt und Ulrike Maisch gehörte er im Rahmen der Jogging- und Running-Woche zum Trainer-Team. Seine Bilanz: "Privat bin ich ja eher der Zelturlaub-Typ, aber das war der Hammer. Wir wurden super versorgt. Sportlich war es auch in Ordnung, in der Truppe waren ein paar Verrückte, die immer mehr trainieren wollten als andere."

Das Clubschiff ist Vergangenheit, schon am Samstag fliegt der Schützling von Tono Kirschbaum nach Iten in Kenia. Es ist nicht sein erster Afrika-Aufenthalt, er war schon einmal in Südafrika. Im Läufer-Mekka Kenia allerdings war er bislang nicht. Zusammen mit seinem Vereinskollegen Ruben Schwarz wird er im High Altitude Training Centre (HATC) in 2400 Metern Höhe wohnen und trainieren.

In der Schweiz abgesagt

Ursprünglich wollten Fitschen und Schwarz ihr Trainingslager in der Schweiz aufschlagen, doch nach dem frühen Wintereinbruch in den Alpen hat sich das Duo umorientiert. Die erforderlichen Impfungen haben die Langstreckler inzwischen hinter sich.

"Zum Glück gibt es viele Läuferkollegen, die einen vor so einer Reise mit Tipps versorgen können", sagt Jan Fitschen, der auf ergiebige dreieinhalb Wochen in der Höhe hofft: "Ich werde erst einmal locker anfangen, größere Umfänge mit nicht so hohen Intensitäten absolvieren. Ich hoffe auf ein gutes Training, das sich im nächsten Jahr auszahlt."

    

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