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Erst die Region, dann die Details - Tipps für die Mastersuche

Berlin (dpa/tmn) Wer nach dem Bachelorabschluss weiter studieren möchte, hat viele Optionen. Allein an deutschen Hochschulen werden weit mehr als 6000 Masterprogramme angeboten. Den passenden Studiengang finden Studenten mit der richtigen Suchstrategie.

Erst die Region, dann die Details - Tipps für die Mastersuche

Auf der Suche nach einem Masterstudiengang gilt: Hochschüler finden sich nur zurecht, wenn sie die Suche systematisch angehen. Foto: Fabian Stratenschulte

Zahllose Fragen stürzen auf Studierende ein, wenn sie den Bachelorabschluss in der Tasche haben. Die wichtigste: Berufsstart, Masterstudium oder gar beides gleichzeitig? Wer sich auf die Suche nach einem passenden Masterprogramm begibt, wird mit einer riesigen Auswahl konfrontiert. Wichtig sei deshalb, sich einige grundlegende Fragen zu stellen. «Will ich die bestmögliche wissenschaftliche Ausbildung? Will ich Karriere machen? In welcher Region will ich den Master machen?» zählt der Studienplaner Sebastian Horndasch aus Berlin auf.

In Deutschland werden vor allem konsekutive Masterprogramme angeboten. Sie bauen direkt auf ein Bachelorstudium auf. Nicht-konsekutive Programme, die eine vollständige Neuorientierung erlauben und keinen bestimmten Abschluss voraussetzen, sind dagegen selten. Oft werden sie als Teilzeitstudium angeboten, um sie berufsbegleitend absolvieren zu können. «Meistens muss man für diese Angebote auch bezahlen, während für Konsekutivmaster keine extra Gebühren anfallen», sagt Elisabeth Kummert von der Zentralen Studienberatung der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Da sich der Fachbereich also meist aus dem bisherigen Studium ergibt, empfiehlt Horndasch, die Suche zuerst regional einzugrenzen. Auch Partnerschaft und andere private Faktoren müssen bedacht werden. Ein Hochschulwechsel oder der Schritt ins Ausland sollten aber in die Überlegungen mit einbezogen werden. «Es ist ratsam, erst nach der Entscheidung für eine Region ins Detail zu gehen und Programme genauer zu begutachten.»

Wer eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen will, sollte nach Hochschulen suchen, an denen angesehene Professoren tätig sind. «Das gilt vor allem, wenn man später einen Doktor machen will.» Wer sich dagegen eine Karriere in einem großen Unternehmen wünscht, sollte eine Hochschule von internationalem Renommee wählen. «Es gibt Branchen, in denen sehr gerne Leute von bestimmten Hochschulen eingestellt werden.» Horndaschs Tipp: Keine Scheu haben, die Personalabteilung in der Traum-Firma zu kontaktieren, um sich zu erkundigen. «Das sind natürlich keine Studienberater, die Auskunft über Studieninhalte geben. Aber danach zu fragen, von welcher Uni sie gerne Leute holen, kann nicht schaden.»

Ein großer Teil der Recherche finde jedoch im Internet statt. «Für einen Überblick über das gesamt Angebot in der Bundesrepublik ist die Datenbank des Hochschulkompass die beste», sagt Kummert. Dort sind die weit mehr als 6000 weiterführenden Studienangebote deutscher Hochschulen registriert. «Die Informationen stammen von den Hochschulen selbst und werden auch von diesen aktualisiert», erklärt Susanne Schilden von der Hochschulrektorenkonferenz in Bonn. Für die Recherche im europäischen Ausland empfiehlt Horndasch die Datenbanken von x-study.eu oder mastersportal.eu .

Hier geht es zum Hochschulkompass

Europaweites Suchportal 1

Europaweites Suchportal 2

Messeveranstaltung Master and More

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