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Erst nach Spanien gepilgert, dann ins Stadion

BVB-Heimspiel gegen Berlin

Lisa Schüth war gerade auf dem Jakobsweg in Spanien unterwegs, als sie die Nachricht erhielt, dass sie für das BVB-Spiel gegen Hertha BSC Karten gewonnen hatte. Als die 26-Jährige am Freitagabend dann den Signal Iduna Park betrat, schlug ihr Herz plötzlich ganz schnell und sie strahlte über beide Ohren.

17.10.2016
Erst nach Spanien gepilgert, dann ins Stadion

Überrascht: Christoph Fassbender (r.) bedankte sich mit einem Stadionbesuch bei Lisa Schüth.

Christoph Fassbender hatte Lisa Schüth Danke sagen wollen - und durfte die glückliche Gewinnerin unserer Aktion "Evonik überrascht" mit ins Stadion begleiten.

Aufregende Wochen

Es sind aufregende Wochen, die hinter Lisa Schüth liegen. Ende August hat sie nach eineinhalb Jahren ihre Trainee-Stelle im Orchestermanagement des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks beendet. Danach pilgerte sie knapp sechs Wochen auf dem Jakobsweg, sie zog zurück in ihre Heimat nach Essen, am Montag hatte sie Geburtstag und zur Krönung durfte sie am Freitagabend endlich einmal wieder in den Signal Iduna Park.

Und das, sagte Christoph Fassbender, habe sie sich auch mehr als verdient. Die beiden haben sich beim Sinfonieorchester in Frankfurt kennengelernt. Christoph Fassbender spielt dort Viola und Bratsche. Und die beiden lieben nicht nur die Musik - sondern auch den BVB.

Ins kalte Wasser geschmissen

Gleich zu Beginn ihres Trainees beim Orchester sei Lisa Schüth ziemlich ins kalte Wasser geschmissen worden, hatte das 120-köpfige Orchester zwei Wochen lang fast ganz alleine durch Japans Konzerthäuser lotsen müssen, weil gleich mehrere Mitarbeiter verhindert waren. „Sie hat unglaubliche Arbeit geleistet“, sagte der 42-Jährige. Deshalb war es ihm - im Namen des gesamten Orchesters - ein Anliegen, Danke zu sagen, mit einem ganz persönlichen Geschenk.

Lisa Schüth hätte sich kein besseres vorstellen können. Ihre Begleitung hat sie gleichzeitig auch noch ziemlich glücklich gemacht: Denn Christoph Fassbender war am Freitag zum ersten Mal im Dortmunder Stadion. Da konnte auch der verpasste BVB-Sieg die Freude nicht mehr trüben. Jana Schoo

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