Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Erste 50 000 Euro für Lahm & Co.

Danzig (dpa) Nach dem souveränen Gruppensieg dürfen sich die 23 deutschen Nationalspieler über ihre ersten EM-Prämien freuen. Für den Einzug in das Viertelfinale zahlt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 50 000 Euro pro Mann.

Erste 50 000 Euro für Lahm & Co.

Lars Bender (r) und Philipp Lahm dürfen sich auch über eine satte Prämie freuen. Foto: Marcus Brandt

Das Team um Kapitän Philipp Lahm kann bei einem Titelgewinn auf die Rekordsumme von 300 000 Euro erhöhen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kann sich die bislang 1,15 Millionen Euro für die Spieler locker leisten. Der Verband hat schon nach der Vorrunde richtig Kasse gemacht. Er erhält aus dem Prämientopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA) jetzt schon 13 Millionen Euro. Als Titelgewinner würde der DFB sogar auf ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 23,5 Millionen Euro kommen.

Für das Halbfinale hatte der Mannschaftsrat um Lahm eine Prämie von 100 000 Euro ausgehandelt. Eine erneute Finalteilnahme wie bei der Europameisterschaft vor vier Jahren in Österreich und der Schweiz würde jedem deutschen EM-Fahrer 150 000 Euro einbringen. Nur bei einem Vorrunden-K.o. gegen Portugal, die Niederlande und Dänemark wären die deutschen Akteure leer ausgegangen. Bei der letzten Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hätte der DFB den Titelgewinn mit 250 000 Euro belohnt. Für Platz drei gab es dann 100 000 Euro.

Die Prämien der heutigen Spieler sind nicht mehr vergleichbar mit denen früherer deutscher Welt- und Europameister. Fritz Walter & Co. durften 1954 nach dem «Wunder von Bern» jeweils 2500 Mark, einen Schwarz-Weiß-Fernseher, einen Lederkoffer und einen Motorroller mit nach Hause nehmen. 1974 bekamen die nächsten Weltmeister um Kapitän Franz Beckenbauer 70 000 Mark und einen VW-Käfer. Beim bislang letzten deutschen EM-Triumph 1996 in England zahlte der DFB nach dem «Golden Goal» des heutigen Teammanagers Oliver Bierhoff an jeden Akteur 100 000 Mark, umgerechnet etwas mehr als 50 000 Euro - so viel wie jetzt schon für das Überstehen der Vorrunde.

Die bei der EM 2012 bislang verdienten 13 Millionen Euro des DFB setzen sich wie folgt zusammen: Jede der 16 teilnehmenden Nationen erhält ein Startgeld von acht Millionen Euro. Dazu bekommt der DFB jeweils eine Million Euro für die Gruppensiege gegen Portugal (1:0), die Niederlande (2:1) und Dänemark (2:1). Mit weiteren zwei Millionen Euro wird der Einzug ins Viertelfinale honoriert.

Weitere drei Millionen Euro winken bei einem Vorstoß in das Halbfinale an diesem Freitag in Danzig gegen Griechenland. Der Turniersieg wird mit 7,5 Millionen Euro honoriert, der unterlegene Finalist erhält als finanzielles Trostpflaster 4,5 Millionen Euro. Allein der DFB kann auf den Höchstbetrag von 23,5 Millionen Euro kommen, da nur das deutsche Team alle Gruppenspiele gewinnen konnte.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Internationaler Fußball

Englischer Schiedsrichter geht nach Saudi-Arabien

London (dpa) Schiedsrichter Mark Clattenburg beendet seine Karriere in der englischen Premier League und im europäischen Fußball, um einen Job in Saudi-Arabien zu übernehmen.mehr...

Internationaler Fußball

«Barça» nur 0:0 - Real durch Sieg elf Punkte vorn

Barcelona (dpa) Mit einem torlosen Remis gegen den Lokalrivalen Espanyol hat der FC Barcelona seine Generalprobe für das Halbfinale der Fußball-Champions League gegen Manchester United verpatzt.mehr...

Internationaler Fußball

AS Rom verliert erst Totti, dann den Titel

Rom (dpa) Schlimmer hätte es für den AS Rom kaum kommen können: Erst verlor der Vize-Meister seinen Kapitän Francesco Totti mit einem Kreuzbandriss, dann verspielte er mit dem 1:1 gegen den Abstiegskandidaten Livorno seine Titelchance.mehr...

Internationaler Fußball

Drei Bundesliga-Profis in Polens EM-Team

Warschau (dpa) Die polnische Fußball-Nationalmannschaft hat die heiße Phase der EM-Vorbereitung eingeläutet. Nationaltrainer Leo Beenhakker berief in Warschau drei Bundesliga-Profis in seinen vorläufigen Kader für das Turnier in Österreich und der Schweiz.mehr...

Internationaler Fußball

Coach Capello: Rooney kann England-Kapitän werden

Sunderland (dpa) Wayne Rooney hat laut Nationaltrainer Fabio Capello das Zeug zum Spielführer der englischen Fußball-Auswahl. «Er ist der talentierteste englische junge Spieler», sagte Capello über den Angreifer von Manchester United.mehr...

Internationaler Fußball

Lob für Lehmann in England - Kritik von Matthäus

London/Hamburg (dpa) Sonst gescholten, diesmal gelobt: Auch wenn Jens Lehmann ausgerechnet bei seiner Rückkehr ins Tor die Hoffnungen auf den englischen Meistertitel mit dem FC Arsenal begraben musste, durfte er sich wenigstens über ungewohntes Lob der englischen Presse freuen.mehr...