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Erste Retrospektive seit 30 Jahren: Jankel Adler

Wuppertal. Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal stellt den Maler Jankel Adler (1895 - 1949) in einer großen Ausstellung vor. „Jankel Adler und die Avantgarde“ präsentiert rund 200 Arbeiten von Adler und etwa 50 Weggefährten wie Marc Chagall, Otto Dix, Paul Klee, Pablo Picasso oder August Sander. Es ist die erste Retrospektive des Künstlers seit 30 Jahren. Die Schau dauert vom 17. April bis zum 12. August.

Erste Retrospektive seit 30 Jahren: Jankel Adler

Das Bild „Der Artist“ (r) von Jankel Adler. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Der in Polen geborene jüdische Maler war Teil der jungen Kunstszene im Rheinland der 1920er Jahre und unter anderem mit Dix und Klee befreundet. 1933 emigrierte er nach Paris und später nach London, wo er wieder Teil der Kunstszene wurde und eindrucksvolle Bilder schuf. Zahlreiche seiner Gemälde waren von den Nazis beschlagnahmt und zerstört worden.

Das Museum zeigt mehr als 100 Arbeiten von Adler und damit einen großen Teil seines Schaffens; fünf Gemälde stammen aus dem eigenen Bestand. Die Leihgaben kommen aus den Vereinigten Staaten, Israel, Brasilien, Frankreich, Polen und Großbritannien.

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