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Erwerbsminderungsrentner: Regeln für «Huckepack-Riester»

Berlin (dpa/tmn) Seit Ende Juli dürfen Erwerbsminderungsrentner eigene Riester-Verträge abschließen. Das sind jene Bundesbürger, die nach einer schweren Krankheit eine Rente wegen Erwerbsminderung oder -unfähigkeit beziehen.

Gleichzeitig hat sich aber auch etwas für diejenigen Erwerbsminderungsrentner geändert, die bisher über ihren Ehegatten eine Riester-Förderung erhalten haben: Sie müssen nun für den staatlichen Zuschlag selbst Beiträge zahlen. Darauf weist die Initiative «Altersvorsorge macht Schule» in Berlin hin.

Bisher erhielten Erwerbsminderungsrentner die Zulagen nur, wenn der Ehepartner einen Riester-Vertrag hatte. Bei der «Huckepack»-Lösung zahlt der Partner vier Prozent seines Vorjahreseinkommens in seinen Vertrag, gleichzeitig bekommen beide die volle Förderung. Mit der neuen Regelung müssen beide - Partner und Rentner - in ihre Verträge einzahlen.

Im Regelfall spart der Ehepartner wie gehabt weiter, bekommt aber nur die eigene Zulage. Der Erwerbsminderungsrentner investiert für die volle Riester-Zulage vier Prozent seiner Bruttorente, also vor Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Durch das doppelte Sparen erhöht sich im Gegenzug der Rentenanspruch der Ehepartner.

Weitere Infos: www.altersvorsorge-macht-schule.de

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