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Es war einmal ein Löffel...

Es war einmal ein Löffel...

Um diesen Löffel rankte sich eine ganz falsche Geschichte. Althoff Foto: Foto: Björn Althoff

Das Ruhrtalmuseum soll bei seiner Wiedereröffnung anders werden als vorher. Andere Museen versuchen, die Vergangenheit so genau wie möglich zu erzählen. In Schwerte sollen die Besucher mögliche Geschichten erfahren und selber darüber nachdenken. Passend zu den neuen Ideen ist die Geschichte eines Löffels. Bis vor kurzem dachten die Museumsarbeiter, der Löffel gehöre Fritz Pferdekämper, der den Juden im 19. Jahrhundert Platz für einen Friedhof gab. Zum Dank erhielt er für jeden gestorbenen Juden einen Löffel. Diese Theorie stimmt aber gar nicht. Eigentlich gehörte der Löffel einem Vorfahren der Landwirtschaftsfamilie Duhme. Der hatte den Löffel als Preis für die beste Gerstenernte bekommen. Im Museum sollen auch die schlimmen Geschichten der Vergangenheit erzählt werden, zum Beispiel aus der NS-Zeit oder den Weltkriegen. Insgesamt soll es drei Bereiche geben. Einmal die Ausstellungsstücke, die ganz klassisch die Stadtgeschichte erzählen. Dazu Ausstellungsstücke der Schwerter Bürger von heute und als drittes Werke von bekannten Schwertern. Im Museum ist man sich sicher, dass diese Variante eines Museums funktioniert, da die Schwerter einen besonderen Bezug zu ihrer Heimatstadt haben.

Lea Fuchs

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