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Eurokrise verstärkt die Sommerflaute

Arbeitsmarkt

Nach der verspäteten Frühjahrsbelebung herrscht auf dem heimischen Arbeitsmarkt jetzt Sommerflaute – anders als im letzten Jahr. In Witten sind die Zahlen im Juni angestiegen: um 53 auf 4434 Betroffene. Immer noch 57 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr, doch die Wittener Quote liegt aktuell wieder bei 8,8 Prozent.

WITTEN/HAGEN

von Ruhr Nachrichten

, 28.06.2012

„Angesichts ungewisser Konjunkturaussichten und unter dem Eindruck der Euro-Schuldenkrise zögern die Unternehmen mit der Einstellung von Arbeitskräften. Die bevorstehenden Sommerferien sind eine zusätzliche Belastung für das Einstellungsgeschehen“, bewertet Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hagener Agentur für Arbeit, die Entwicklung.

Entlassungen gebe es derzeit aber noch nicht. Trotz eines geringfügigen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen in einigen Städten beträgt die Quote in seinem Zuständigkeitsbereich wie im Mai 8,2 Prozent.  39,5 Prozent der Stellensuchenden sind Langzeitarbeitslose. 52,2 Prozent aller Wittener Betroffenen sind Männer. Die größte Gruppe der Arbeitslosen stellen diejenigen, die 50 Jahre und älter sind.