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Evakuierung nach Bombenfund in Hamburg

Hamburg (dpa) Ein gefährlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hat die Hamburger Feuerwehr am Mittwochabend zu einer eiligen Evakuierungsaktion veranlasst. Die 250 Kilogramm schwere britische Sprengbombe sei bei Bauarbeiten im Stadtteil Heimfeld bewegt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Evakuierung nach Bombenfund in Hamburg

Zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. Foto: Malte Christians

Der Blindgänger habe einen chemischen Langzeitzünder, darum sei die Bewegung mit einem gewissen Risiko verbunden. «Man muss theoretisch damit rechnen, dass diese Bombe jederzeit explodieren könnte», sagte der Sprecher. Die Bombe soll in der Nacht zum Donnerstag entschärft werden.

Die Polizei forderte die rund 1500 Anwohner im Umkreis von rund 300 Metern auf, umgehend ihre Wohnungen zu verlassen.

Auch ein Alten- und Pflegeheim sei von der Evakuierung betroffen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Der Transport der mehr als 230 Bewohner gestaltete sich schwierig. Es gebe nur zwei Aufzüge im Gebäude, außerdem könnten die 60 Rettungswagen im Einsatz nur nach und nach an das Heim heranfahren, erklärte der Feuerwehrsprecher. Die Bewohner sollten in eine Notunterkunft in einer Turnhalle, zum Teil auch in Krankenhäuser gebracht werden.

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