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Evangelisches Forum stellt Bildungsangebot vor

Neues Programm

Unterhaltung ist hier nicht das erste Ziel. Um kritische Bildung geht dem evangelischen Forum Westfalen. Auch im zweiten Halbjahr drehen sich die Themen des Programms um Entwicklungen in den Bereichen Kultur, Politik und Wirtschaft.

BOCHUM

von Von Angela Wiese

, 19.08.2010
Evangelisches Forum stellt Bildungsangebot vor

Stellten das Programm des Evangelischen Forums vor (v.l.): Pfarrer Dr. Manfred Keller, Pfarrer Michael Wuschka und Prof. Dr.-Ing. Heiner Pfost stellten das neue Programm vor.

Im Programmteil des regionalen Forums wird sich beispielsweise Dr. Manfred Keller, Pfarrer und ehemaliger Leiter der Evangelischen Stadtakademie, einen Abend lang mit dem jüdischen Leben im Ruhrgebiet heute befassen.

Dabei soll es auch um die Struktur einzelner Gemeinden vor 1933 gehen und wie sie sich von der heutigen unterschied: War etwa die Bochumer Gemeinde damals noch hauptsächlich liberal, sei der liberale heute nur noch ein Nebenstrom. Auch auf aktuelle Konflikte, die sich aus dieser Situation für die Gemeinden ergeben, will Keller eingehen. Die theologische Bildung spielt ebenfalls eine Rolle. Während der Thementage in drei verschiedenen Foren, unter anderem in Bochum, mit dem Titel „Luther lesen – Mit Luther lernen“ soll es um Hauptschriften Luthers und ihre Bedeutung gehen.

Die „Bochumer Runde“ des Forums ist zudem mit einem breiten Themenangebot vertreten. Prof. Dr. Ludger Pries etwa befasst sich in seinem Vortrag „Migration: Chancen und Herausforderungen für Deutschland und Europa“ mit dem mangelnden Integrationswillen, von dem oft die Rede sei und erklärt, warum dieser ein „Ergebnis jahrzehntelanger politischer Weigerung“ ist. Ein historisches Experiment wagt Prof. Dr. Holger Sonnabend von der Universität Stuttgart unter dem Titel „Wenn die Römer in der Schlacht am Teutoburger Wald gesiegt hätten...“.