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Evonik hebt Prognose für 2007 an

ESSEN Der Essener Mischkonzern Evonik hebt nach drei guten Quartalen seine Prognose für das Gesamtjahr 2007 an.

Evonik hebt Prognose für 2007 an

Aus der RAG ist nun Evonik geworden. Konzernchef Werner Müller zeigt am Mittwoch auf das Plakat, nachdem der Name zuvor auf dem Konzerngebäude enthüllt wurde.

Erwartet würden eine Umsatzsteigerung (Vorjahr: 14,8 Milliarden Euro) im unteren und eine Verbesserung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) im oberen einstelligen Prozentbereich, teilte Konzernchef Werner Müller am Mittwoch mit.

Unternehmen will 2008 an die Börse

Dies sei eine sehr konservative Schätzung. Zu Jahresbeginn hatte der im Umbau befindliche Konzern wegen Verkäufen von Randgeschäften für 2007 noch einen Umsatz- und EBIT-Rückgang prognostiziert. Evonik ist im Herbst aus dem Nicht-Kohlebereich der alten RAG mit Chemie, Kraftwerken und Immobilien entstanden. Der Gesamtumsatz dieser Unternehmen lag 2006 bei 14,8 Milliarden Euro, das EBIT bei gut 1,2 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2008 will Evonik an die Börse. „Die guten Ergebnisse sind eine Steilvorlage für unseren Gang an den Kapitalmarkt“, bewertete Müller die Ergebnisse.

Gestiegene Verkaufsmengen und Preise der Chemiesparte

Vor allem dank gestiegener Verkaufsmengen und Preise der Chemiesparte (früher Degussa) steigerte das Unternehmen den Umsatz von Januar bis September um 2 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro. Das EBIT wuchs um 21 Prozent auf 1,07 Milliarden. Auch die Kraftwerkssparte trug unter anderem dank eines neuen Kraftwerks auf den Philippinen mit 8 Prozent Umsatzplus zum Gesamtwachstum bei. Allerdings habe der schwache Dollar den Ergebniszuwachs bei Chemie und Energie geschmälert, teilte das Unternehmen mit. Die Immobiliensparte blieb um drei Prozent hinter dem Vorjahreszeitraum zurück, erwartet im letzten Quartal aber Verkäufe einer größeren Anzahl von Wohnungen.

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