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Oberverwaltungsgericht Münster

Ex-Asta-Vorstand der Uni Bochum haftet für Party-Flop

BOCHUM Eine grobe Misskalkulation für eine gefloppte Uniparty kommt zwei ehemalige Asta-Mitglieder der Uni Bochum teuer zu stehen. Das Oberverwaltungsgericht Münster verurteilte die beiden Mitorganisatoren der Party zu Schadenersatz in Höhe von 88.000 Euro. Bei der Kostenkalkulation habe es an Sorgfalt gemangelt.

Ex-Asta-Vorstand der Uni Bochum haftet für Party-Flop

Das Uni-Center der Ruhr-Universität Bochum.

Die Ex-Vertreter des Studierendenausschusses der Universität Bochum hatten für eine Mensa-Party vor acht Jahren teure Bands gebucht. Pop-Größen wie Culcha Candela oder Juli wurden für Gagen von bis 50.000 Euro engagiert - allerdings hatten die Veranstalter keinen guten Plan dafür, wie die hohen Ausgaben gegenfinanziert werden sollten.So lagen den erhofften Einnahmen Besucherzahlen zugrunde, die aus Brandschutzgründen gar nicht zu realisieren gewesen wären.

Kritische Stimmen

Kritische Stimmen während des Planungsprozesses hätten die Organisatoren stets ausgeblendet, kritisierten die Richter. Die Feier floppte schließlich gewaltig, es entstand ein Gesamtverlust von mehr als 220.000 Euro. Die Studierendenschaft hatte daraufhin die beiden Organisatoren verklagt. Sie wird nun auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben.

Von Verwaltungsgericht verurteilt

Junger Mann muss Party-Desaster teuer bezahlen

BOCHUM/GELSENKIRCHEN Für die gefloppte Mensa-Party 2007 soll der ehemalige Vorsitzende des Asta nun aufkommen. Die Summe, die er zahlen soll, ist sehr hoch. Wenn das Urteil, das das Gelsenkirchener Verwaltungsgericht am Mittwoch, 11. Dezember, gefällt hat, rechtskräftig wird, müsste der junge Mann eine riesige Hypothek aufnehmen.mehr...

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