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Fußball

Ex-Schalker Friedel Rausch nach Herzversagen gestorben

LUZERN Ein Hundebiss hat Friedel Rausch auf ewig einen Platz in der Bundesliga-Historie gesichert. Als Trainer war der frühere Profi an vielen Stationen unterwegs. Jetzt ist Rausch gestorben.

Ex-Schalker Friedel Rausch nach Herzversagen gestorben

Im Alter von 77 Jahren gestorben: Friedel Rausch. Foto: dpa

Der frühere Bundesliga-Spieler und Fußball-Trainer Friedel Rausch ist tot. Im Alter von 77 Jahren sei der gebürtige Duisburger am Samstagmorgen unerwartet an einem Herzversagen gestorben, teilte seine Familie mit.

Ins Gesäß gebissen

Rausch spielte von 1962 bis 1971 für den FC Schalke 04 und trainierte die Mannschaft von 1976 bis 1977, nachdem er zuvor bereits in der Jugend gearbeitet und als Co-Trainer fungiert hatte. Nach Stationen unter anderem bei Eintracht Frankfurt, Fenerbahce Istabul und Iraklis Saloniki wechselte der einstige Abwehrspieler 1985 zum FC Luzern, den er bis 1992 betreute und unter anderem zur Schweizer Meisterschaft führte.

Rausch lebte bis zu seinem Tod mit seiner Frau in der Schweiz in der Nähe seiner beiden Söhne. Eine Anekdote aus der Historie der Fußball-Bundesliga ist wohl auf ewig mit Rausch verbunden. Am 6. September 1969 wurde Rausch im Trikot der Schalker von einem Schäferhund ins Gesäß gebissen. Im überfüllten Stadion Rote Erde lief im Revierderby gegen Borussia Dortmund die 37. Minute, als die Gäste durch einen Treffer von Hansi Pirkner in Führung gingen und es für die Fans aus Gelsenkirchen kein Halten mehr gab.

Erfolgreichster Trainer des FC Luzern

Die Zuschauer stürmten auf den Rasen, die überforderten Ordner mit ihren Schäferhunden an der Leine hinterher. In dem Chaos auf dem Platz erwischte es erst Schalkes Gerd Neuser am Oberschenkel und dann Friedel Rausch am Hintern - Schäferhund Rex hatte zugebissen.

„Wenn ich in Deutschland oder speziell im Ruhrgebiet unterwegs bin, sprechen mich die Leute sofort auf diese Situation an“, hatte Rausch einmal gesagt. Rauschs Laufbahn in verantwortlicher Position endete 2006 als Teamchef beim FC Luzern. In der Geschichte des Schweizer Clubs gilt er als bislang erfolgreichster Trainer.

Schwere Kopfverletzungen

Zuvor arbeitete er als Coach auch noch beim 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Nürnberg. Bei einem Sturz vor seinem Haus in der Nähe von Luzern erlitt Rausch vor zwei Jahren schwere Kopfverletzungen. Von diesen habe er sich aber damals gut wieder erholt, teilte seine Familie mit.

Von dpa

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