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FC Bayern mit Personalsorgen

München (dpa) Vor dem ersten Endspiel um die Herbstmeisterschaft plagen den FC Bayern München schwerwiegende Personalsorgen.

Ausgerechnet vor der Auswärtspartie gegen die offensivstarke Truppe von Bayer Leverkusen fehlen dem deutschen Fußball-Meister in Kapitän Mark van Bommel (Grippe) und Innenverteidiger Martin Demichelis (Wadenprobleme) zwei wichtige Stützen in der Defensive. Zudem musste Trainer Jürgen Klinsmann am Freitag auch Stürmer Lukas Podolski wie erwartet aus dem Kader streichen, denn die Rückenschmerzen des Nationalstürmers wollen einfach nicht aufhören. «Er hat Probleme, die teilweise abstrahlen auf das rechte Bein. Es kommt von der Bandscheibe her», sagte Klinsmann.

Die Rückenprobleme sind nicht neu bei dem 23-Jährigen. Schon Anfang des Jahres musste Podolski deshalb behandelt werden - damals geschah das wie jetzt auch konservativ. «Es zieht sich und ist eine schmerzhafte Situation, die ihn plagt», sagte Klinsmann vor den abschließenden drei Hinrunden-Spielen gegen Leverkusen, Hoffenheim und Stuttgart - wann Podolski zurückkommt, steht nicht fest.

Auch ohne das Trio, dafür aber mit den genesenen Franck Ribéry und Luca Toni, will Klinsmann die Aufholjagd, an deren Ende der Herbstmeistertitel stehen soll, fortsetzen. «Es wäre angenehmer für uns, die Tabelle von oben anzusehen, als von den Plätzen darunter. Ob es klappt, sehen wir in den nächsten drei Spielen. Wir wollen angreifen, um diesen Platz irgendwann innezuhaben», betonte der 44-Jährige. Die Defizite nach dem schwächeren Saisonstart hole man «Schlag für Schlag» auf. Ob es noch zum Wintertitel reicht, ist fraglich. «Man ist heiß darauf, endlich diejenigen, die über einem stehen, zu schlagen», sagte Außenverteidiger Philipp Lahm. Um nach der Hinrunde ganz oben zu stehen, müsse man neun Punkte holen.

Nach dem «Riesenmeilenstein» in der Königsklasse mit dem vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale laufen die Münchner mit breiter Brust in Leverkusen auf, aber genau daraus zieht die Werkself auch einen großen Vorteil. «Wir erwarten eine heiße Atmosphäre und einen hochmotivierter Gegner, der sich ausruhen konnte, während wir Champions League gespielt haben», sagte Klinsmann.

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