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FDP will Lehrpläne für Schulen entschlacken

DÜSSELDORF Der nordrhein-westfälische Koalitions- Partner FDP will die Lehrpläne der Schulen im Land entschlacken und zugleich die Zahl der Kopfnoten von sechs auf etwa drei verringern.

FDP will Lehrpläne für Schulen entschlacken

Gerhard Papke

„Sechs Kopfnoten sind des Guten zu viel. Für Schüler sind sie nur begrenzt nachvollziehbar, bei Lehrern sorgen sie für Mehraufwand“, sagte FDP-Fraktionschef Gerhard Papke am Donnerstag in Düsseldorf. „Ich will mich nicht nicht festlegen. Ich meine aber, drei Kopfnoten müssten genug sein“, sagte der Liberale. Papke regte an, die Zahl dieser Kriterien etwa für Arbeits- und Sozialverhalten bis zu den Halbjahreszeugnissen im Januar 2009 zu reduzieren. „Eine zügige Neuregelung bis zu den Herbstferien sollte machbar sein.“ Schwarz-Gelb hatte die umstrittenen Kopfnoten wieder eingeführt.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende forderte zugleich, angesichts der Verkürzung von 13 auf zwölf Schuljahren bis zum Abitur die fest vorgeschriebenen Lehrpläne auszudünnen. „Für uns ist es von zentraler Bedeutung, dass die Schüler trotz der Verdichtung des Lernstoffes weiter kindgerecht lernen.“ Dies müsse in den nächsten Jahren im Mittelpunkt der Bildungspolitik stehen. Viele Eltern seien besorgt. Das Schulministerium müsse die Richtlinien weiter „entschlacken“ und den Schulen mehr Freiheit geben, eine Auswahl zu treffen, „damit die Schüler nicht von der Fülle des Lernstoffes erdrückt werden“, sagte Papke. Konkrete Vorschläge, wo anzusetzen sei, machte er nicht.

Der Politiker zog eine positive Bilanz der schwarz-gelben Schulpolitik. CDU und FDP seien dabei, mehr zusätzliche Lehrerstellen zu schaffen als im Koalitionsvertrag vereinbart. Im Jahr 2009 werde Nordrhein-Westfalen fast 7000 neu geschaffene Lehrerstellen seit Regierungsantritt erreichen - statt der einst geplanten 6400.

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