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FDP will Studium ohne Abitur erleichtern

DÜSSELDORF In NRW soll nach den Plänen der FDP das Studium ohne Abitur erleichtert werden. „Wir wollen die Hochschulzulassung beruflich Qualifizierter ausweiten„, sagte der FDP-Landesvorsitzende und NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart am Montag in Düsseldorf.

Außerdem solle das Angebot dualer Studiengänge, die berufliche und akademische Bildung verbinden, ausgeweitet werden. Auch das Fernstudium müsse modernisiert werden.

Sozialer Aufstieg durch Bildung sei ein entscheidendes Thema für die FDP, sagte Pinkwart. Dazu müsse die Durchlässigkeit des Bildungssystems erhöht werden. Das gelte für die Schulen ebenso wie für den Übergang zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Pinkwart bekräftigte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach Aufbau eines nationalen Stipendiensystems für begabte Studenten.

Durch den erneuten Schülerrückgang an den Hauptschulen um 6,4 Prozent sieht die FDP ihr Konzept für regionale Mittelschulen bestätigt. Das Konzept sieht vor, dass die Kommunen ihre Haupt- und Realschulen zusammenlegen können. Eine Arbeitsgruppe des Landesverbands konzipiere derzeit Details für eine „begabungsgerechte Aufwärtsmobilität im Schulsystem“, sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner. So sei denkbar, „dass fleißige und talentierte Hauptschüler“ zunächst in einzelnen Fächern am Unterricht des Realschulzweiges einer Mittelschule teilnehmen können. Der Übergang könne so schrittweise erfolgen.

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